Monate: März 2012

Gute-Laune-Kleidung

Im herrlichen Blogger-Land ist dies ein weiterer Favorit. Immer sehr Schönes, sehr stylisches zu betrachten. Und letzt habe ich mich in ihr Outfit verliebt. Vielleicht ein wenig bunt, aber so bunt schön, dass es immer noch Stil hat. Genau die richtige Mischung. Eigentlich eher ein Statement. Das Leben ist schön und ich feiere jeden einzelnen Tag. Foto: Nantaka Joy / 1 / 2 / 3 / 4 /

Broterwerb

Abendbrot, Morgenbrot. Schulbrot gab es früher. In der Brotdose verpackt und manchmal im Schulranzen vergessen. Mein Favorit ist ganz einfach: Honig und eine dünne Schicht Erdnussbutter. Ich bin da eher Minimalist. Aber es gibt Stullen-Königinnen, die sich traumhafte Kombinationen einfallen lassen.

achtsam in der Küche

Essen und Kochen ist so schön, so ästhetisch, so sinnlich. Eigentlich. Das vergesse ich manchmal. Geht ja auch nicht immer. Den Döner schnell auf die Hand, die Chips nebenbei – die hat es immer schon gegeben und wird es immer geben. Aber ab und an anzuhalten, innezuhalten und wenn es nur ist, um zur Kamera zu greifen, hat mich gelehrt achtsamer zu sein.  Mir fällt gerade dieser Film ein, den ich vor vielen Jahren mal gesehen habe. Vom Zen-Mönch bin ich weit entfernt, aber der Grundsatz nicht einfach nebenbei, sondern bewusst, den will ich lernen.  

Accessoire Kamera

Fotos: Scott Schuhmann The Sartorialist ist eine der schönsten Foto- und Styleblogs im Netz und ich schaue täglich vorbei. Er hat eine neue Serie: All the pretty photographers. Schöne, fotografierende Menschen. Allesamt wunderschön. Was mir aufgefallen ist: Die Kamera wird offensiv getragen. Nicht verschämt-versteckt in schwarzen, unästhetischen Nylon-Fototaschen, sondern lässig wie eine Schultertasche getragen. Die Fotos sagen es ganz klar: Ich fotografiere und stehe dazu. Alle Welt soll es sehen. Fotografiert ist oben übrigens seine Frau. Sie hat einen eigenen, sehr lesenswerten Blog. Und einen großartigen Stil. In diese Bilder von ihr, habe ich mich besonders verliebt. Also: Kameras schultern.

Schön und gut

Schnelle Erfolgserlebnisse beflügeln. Tiramisu ist da eine verlässliche Größe. Geht schnell, schmeckt immer sensationell und ist Seelentröster und Magenschmeichler in einem.

Das echte Leben

Gelesen. Gern gelesen. Und mich nachdenklich zurückgelassen. Manches ist mir fremd. Das Bedeutungsgerangel beispielsweise. Nicht, dass ich frei bin vom Vergleich mit anderen oder nicht auf der Suche nach dem bestmöglichen Leben. Aber ich glaube daran, dass jeder eine andere Form hat. Klassentreffen meide ich dennoch, aber das ist ein anderes Thema. Nachdenklich, nachhaltig nachdenklich macht mich, daran zu denken, wie schnell es gehen kann. Wie schnell das Fundament verflogen ist, es einem den Boden unter den Füssen wegreisst, wie eine Existenz verloren geht, wie fragil die vermeintliche Sicherheit ist. Nur zu glauben, dass weil es einen selbst gerade nicht oder noch nicht getroffen hat, alles gut sei. Gern gelesen, gutes Buch.

Doppeltes mag ich

Mag ich sehr: Diesen  fröhlichen Cardigan, weil Grau-Gelb die schönste Farbkombination ist und ich nie genug Streifen im Schrank haben kann. Auch wunderschön: „was-zu-tun-ist“-Blöcke von hier. Eigentlich alles von BastisRike. Mit Liebe gemachte und durchdachte Kleinigkeiten. Was mich glücklich macht und gemacht hat: Schöne Kommentare. Danke Eva.

Mein neuer Freund HUGO

Dieses Jahr ist es Hugo. Ich war anfangs skeptisch. Weil ich keine Prosecco-Trinkerin bin und Wein eher pur mag. Aber es ist Frühling, ich sitze draussen und habe dann doch einmal probiert. Und war so angetan, dass ich mir gleich die Zutaten besorgt und einen neuen Feierabend-Lieblings-Drink gefunden habe. Hugo und ich – wir sind jetzt Freunde. Gemeinsam sitzen wir auf dem Sofa bei leicht gekipptem bis offenen Fenster, Straßenlärm dringt nach oben, die Zeitung in der Hand. Alles ist gut und das Leben könnte nicht besser sein. Hugo geht ganz einfach: Minze im Weinglass ein wenig zermalmen, Holundersirup drauf, Eis dazu und dann Weißwein und Prosecco mit Mineralwasser im gewünschten Verhältnis mischen. Lecker. Süffig. Hugo. Gebt ihm eine Chance. Ich habe es auch getan und es nicht bereut.

gut gedeihen

Gelesen: „Manche Menschen entfalten sich in jedem Kontext. Sie integrieren auf natürliche Weise Vitalität und Lernen in ihr Tun und inspirieren die Menschen um sich herum. ….Sie wachsen und gedeihen und ihre Energie ist ansteckend.“ Auf gutes Gedeihen.

Ein Tag am Meer/See

Was so ein wenig Wasser doch ausmacht. Zumindest bei mir. Eine halbe Stunde rausgefahren an den nächsten See. Dem Wasserplätschern zugehört, den Kiessand entlang spaziert und schon sind die Gedanken geordnet, die Welt gut. Alles ist gut.  

Semifredo für zwischen den Welten

Zum ersten Mal wieder an den See herausgefahren. Noch ist alles braun und grau. Die Sonne schon warm, aber alles schläft noch. Die ersten Boote werden fertiggemacht, die Fähre liegt noch ruhig am Ufer, die Wege rund um den See noch unbevölkert. Zwischenstadium. Alles macht sich bereit, aber noch herrscht Ruhe. Perfekter Sonntag für semifredo. Schon Eis, nicht mehr Mousse. Aber nur halb. So zwischendrin eben. Ordentlich viel Schokolade ist drin. Aber die funktioniert ja bekanntlich zu jeder Jahreszeit. Zubereitet wird sie, indem zuerst 250 gr. dunkle Schokolade über einem Wasserbad geschmolzen werden. Dann zur Seite gestellt. 3 Eier und 2 Eigelb dann mit 1/2 Tasse Zucker wieder über einem Wasserbad schaumig schlagen. So schaumig, dass eine luftige Creme entsteht. Weiter schlagen, bis sie nur noch lauwarm ist. Dann die Eiercrememischung unter 1 3/4 Becher geschlagene Sahne heben, die geschmolzene Schokolade hinzu und zum Schluß je noch 1/2 Tasse weißer Schokolade und 1/2 Tasse Vollmilch unterheben. Alles in eine Form. Für ein paar Stunden an den See fahren und dann zum Nachmittagskaffee das Semifredo leicht …