Monate: Juni 2012

Röstfenchel

Ich bin im Röst-Fieber. Geröstet, warm, kross: Ich weiß nicht, welches Essen da nicht schmecken könnte. Fenchel mit Parmesan ist mein neuster Favorit. In Scheiben schneiden, mit Öl, Pfeffer und Salz bestreuen, Parmesan drauf und in den Ofen.

neues Leben

Eine der besten Methoden, um alten Früchten neues Leben einzuhauchen: Cobbler. Pfirsiche, die in den Tiefen der Obstschale in Vergessenheit geraten sind, werden mit Streuseln aus Butter und Mandel bestreut und im Ofen überbacken. Warmes Früchte-Mandelmisch-masch. Ein gutes Ende.

Potsdam-Tipp

Ein Cafe in Potsdam, in dem es nur Käsekuchen gibt. Blaubeere, Johannisbeere, Stachelbeere, Karamel oder Florentiner. Wir haben nicht alle probiert, aber zwei. Der Kaffee konnte sich auch sehen lassen.

Stützhilfe

gelesen: Er behauptet, wir sind zwei von derselben Sorte Energie angetriebene Kämpfer, vereint haben wir die Kraft eines fahrenden Eisenbahnzuges können jedes Ziel erreichen, gemeinsam sind wir unbesiegbar. Beide vertrauen wir darauf, dass der eine dem anderen den Rücken deckt, ihn nicht betrügt, nicht belügt, im Augenblick der Schwäche stützt, ihm hilft, das Ruder wieder geradezurichten, wenn er die Richtung verloren hat.

Brotkorb

Frisches Brot, noch warm. Die Butter zerfließt. Zu Hause. Es sind die kleinen Dinge. Hier zum ersten Mal auf die Idee gekommen, dort in meinem Wunsch bestätigt worden. Eine ganz körnige Variante habe ich auch schon versucht, dieses Walnuss-Brot steht auch schon auf der Liste.

fürs Auge

Einer der Blogs, den ich schon lange verfolge ist wit + delight. Ein erstaunliches Auge für Design, geballte Ästhetik. Wer noch nicht überzeugt ist, kann ihr hier beim French Toast zubereiten zusehen und einen Blick in ihre Wohnung werfen.

Liebesweise Lebensweise

Gerade war Jubiläum. So viele gemeinsam verbrachte Jahre, eine Lebensgeschichte. Immer noch  zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen und doch ist da eine gemeinsam gewachsene Lebenswelt entstanden. Der Perfektionist und Kontrolleur in mir möchte alles richtig machen. Zu oft schon habe ich Weggefährten sagen hören, dass die Liebe einfach gegangen sei. Wohin denn? Ist sie weitergezogen wie eine Wolke? Ich frage mich manchmal, ob ich das merken werde. Der Wunsch alles richtig zu machen, zu bewahren, das Kostbare festzuhalten, ist so groß. Einiges vom Experten gelesen und im Kopf das Herz ein Stück mehr verstanden. Auf dass es sich festsetzt. Viele, viele Jahre noch. Die Welt, die es zu bauen gilt, ist noch lange nicht fertig. Aber ich habe ja auch noch ein ganzes Leben lang Zeit.

Wartezone

gelesen: Gerade das aber sind die komplizierten Funktionen des Wartens. Der eine wartet auf den anderen, weil der eine meint, der andere müsse zuerst kommen. Der andere will aber nicht zuerst kommen, auch er will warten, und nicht selten geht darüber ein Leben dahin.

Verkannte Stadt

„Potsdam, was brauchen wir, um glücklich zu sein.“ Hat Friedrich, der Große wohl gesagt. Außer Potsdam bedarf es nichts. Zum ersten Mal dort gewesen und so verliebt in diese Stadt. Eine schön sanierte Altbauwohnung reiht sich an die andere. Im holländischen Viertel von süßen Läden in Klinkerbau zum anderen gelaufen. Schöne Märkte und studentisches Flair. Ein Park, der vor lauter Grün nur so strotzt.

Lebensträume

Lebensträume: Die Brille, die Haare, die orange lackierten Zehennägel, die Wohnung, die Kunstbücher, das weiße Hemd. Wie oft habe ich das Video schon gesehen und jedes Mal berührt es mich wieder. Da lebt jemand seine Passion, da ist ein Leben stimmig.

Schwedische Mandeltorte

Noch voller Eindrücke und Momente zurück in die Woche. Der Einstieg fällt leichter, wenn Süßes an die freien Stunden erinnert. Schon lange wollte ich eine schwedische Mandeltorte probieren. In Anlehnung an ein Rezept von hier. Es ist ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich. Die Zutaten sind wenige, wiederholen sich aber. Und Buttercreme trägt ihren Namen nicht umsonst. Zum Nachmachen: 9 Eier 200 gr Schlagsahne 400 gr. Zucker 200 gr. Mandeln 150 gr. Butter 75 gr. Mehl 1 Teelöffel Backpulver Sahne und 200 gr. Zucker aufkochen. Mit den Eigelb von 4 Eiern unter Hitze verrühren bis sie cremiger wird. Zur Seite stellen. 4 geschlagene Eiweiß mit 100 gr. Zucker und 100 gr. gemahlenen Mandeln mischen, 75 gr. Mehl, das Backpulver und ein Ei unterrühren und bei 175 Grad für 20 Minuten backen. Abkühlen lassen. Die Butter cremig rühren und die Eiercreme nach und nach einrühren. Dann den durchgetrennten Tortenboden damit bestreichen. Fertig.