alles sonst so, denken, lesen
Kommentare 6

die Sache mit der Ehe

121109Das überhaupt Schönstmöglichste und Ehrlichste und Klarste über die Ehe gelesen:
„Der Sinn der Ehe ist nicht mehr aus früheren Vorgaben zu beziehen, vielmehr wird es zur Aufgabe der Beteiligten selbst, ihr Sinn zu geben, mit ihr wiederum dem Leben: Beispielsweise, um im Anderssein, das einer für den Anderen ist, eine größere Spannweite des Lebens zu erfahren, sich wechselseitig eine Ressource, eine immer neue Quelle von Kraft zu sein, ein Schutz um mit den Stärken des Einen die Schwächen des Anderen abzuschirmen, ein Ansporn, um sich weiterzuentwickeln und Dinge gemeinsam zu verwirklichen, ein Ärgernis, um negative Energien beieinander loszuwerden, ein Anlass zu Auseinandersetzungen, die den eigenen Kern berühren und ihn damit spürbar machen, eine frei gewählte Schicksalsgemeinschaft, um den Weg durchs Lebens nicht alleine zu gehen.“

aus: Dem Leben Sinn geben von Wilhem Schmid

6 Kommentare

  1. als ich den Titel des Posts las, musste ich blitzartig an Effi Briest denken, die ich gerade zu Ende gelesen hab. das Zitat gab mir dann aber doch noch ein gutes, anregendes Gefühl zum Thema!

  2. aich von mir, ein großes Dankeschön. von Herzen. ach könnt ich nur schreiben, wie sie mivh berühren, deine Zeilen. seine (Wilhelm Schmid) Zeilen – großartigst! ich danke dir sehr, für so viele deiner Beiträge, die mich seit gestern, als ich dich::dein Blog entdeckte, berühren… großartig. bin sehr froh, dich gefunden zu haben. eine Viel-Denkerin, wie ich eine bin (; das gefällt mir. sehr. bis ganz bald wieder.

    liebst,
    mina.

  3. Liebe Mina, ich danke Dir für Deinen Kommentar. Ich schreibe ins Blaue, ins Dunkle und wenn es am anderen Ende auf jemanden trifft, dem es etwas sagt, dann freut mich das sehr. So sehr.
    Liebe Grüße, Stephanie

  4. Pingback: 1. Hochzeitstag – Waldgängerin

Kommentar verfassen