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aufgelistet: Pausenfutter

004Dafür sind Sonntage doch da. Zum zwischendrin anhalten und eine Pause machen. Das Tempo drosseln. Die Welt weiter laufen lassen und etwas lesen, das nicht zielführend ist, keinen direkten und erkennbaren Mehrwert liefert, aber den Horizont erweitert, den Blick schärft, die Richtung justiert. Etwas ansehen, das einfach nur schön ist, zum Weinen schön.
Was beim Pause machen helfen könnte, habe ich gesammelt – nicht nur für Sonntags.

  • Ferdinand von Schirach. Wie ich seine Bücher mag. Und diese Filme werden ihnen gerecht, was ja nicht immer gelingt bei Filmen zum Buch.
  • Ein wenig Berlinale für zu Hause. Kurzfilme. 3-Minüter. In die viel reinpasst. Nämlich Beziehungstypisches Verhalten. Paare auf der Couch.
  • Ein Text. Ein so schöner und guter. Über Schmerz.
  • Zwei Mal – aus ganz unterschiedlichen Kontexten heraus, warum es sich lohnt zwei Mal hinzuschauen, zu hinterfragen, Bekanntes nicht so stehen zu lassen, tiefer zu sehen, den eigenen Standpunkt nicht mit dem alleinig richtigen gleichzusetzen.
    Erster Blick und zweiter Blick.
  • gut aussehende Männer können alleine schon eine Augenweide sein. Aber gut aussehende Männer, lesend, mit einem Buch in der Hand heben das Ganze gleich nochmal auf eine noch höhere Ebene. Double good looking quasi.
  • Diese Sprache. Die ohne Worte auskommt, weil der Körper schon alles sagt. Da ist es fast egal, dass das Lied nicht so meines ist.
  • Ich mag Alain de Botton so sehr. Und Architektur. Alain de Botton über Architektur kann also nur gut sein.
  • Nochmals Bilder. Gleichförmige. Überaus konformistische. Diese eine Ästhetik, die sich durch die Fotos zieht, die gesättigten Farben, die Familienharmonie, der Landidylle und das ewige Lobpreisen des einfachen, guten Lebens. In denen ein wenig mitschwingt, dass es das richtige ist. Ein kleines zurecht Justieren der sauber-reinen Filterblase.
  • Ein Interview, von dem ich so hoffen würde, dass es nicht nur hohle Worte sind, sondern sie sich durchsetzen, ankommen, Realität werden. Ich zumindest will meinen bescheidenen Beitrag dazu leisten.
  • noch eine Universitätsabschlussrede. Eine so gute, weil sie bodenständig ist. Das Leben für das schätzt, was es ist, Erfolg nicht überbewertet, keine falschen Versprechungen macht und gerade deshalb so groß ist. Und rhetorisch brilliant nebenbei, dazu und obendrauf.
  • Innovationen sind mein Thema im Beruflichen. Hier eher weniger. Aber wer kann das schon so genau trennen? Ein guter Artikel über die Lust am Neuen, über das was dafür nötig ist und was es ausmacht.
    „Freude am Neuen, am Verlassen von Komfortzonen, am Experimentieren — diese Eigenschaften legt man ja nicht abends ab, wenn man vom Büro heimkommt. Menschen, die so denken, tun das meistens sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld.“

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