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Kräuterspiele

„Mit Essen spielt man nicht.“ „Kräuter sind gesund.“ Zwei Grundsätze der deutschen Esskultur, die hier getrost beiseite gelegt werden können.086124130
Wer will kann die gepflückten Kräuter natürlich auch lieblos in den Teig drücken. Viel spaßiger wird es allerdings und schöner fürs Auge, das ja bekanntlich mit isst, wenn man Rauten legt und Zweige und einen Blätterwald oder Regentropfen oder strenge Linien.
Kräuter mögen zwar gesund sein, leider fehlt in diesem Falle die Verhältnismäßigkeit zum Kohlenhydrate-Fukushima-Weizenwampen-Teig flankiert von ordentlich Sahne. Das macht aber gar nichts.

Widerlegte Kräutercracker
[für Yvonne]

* 2 Tassen Mehl
* 1 1/2 Teelöffel Meersalz
* 1/2 Teelöffel Muscovadozucker
* 1 Tasse Sahne
* 3 Teelöffel kalte Butter
* 1 Eiweiß
* 1 Handvoll was der Krätuergarten hergibt [Basilikum, Thymian, Schnittlauch, Salbei, Estragon…]

Das Mehl mit dem Salz und Zucker vermischen. Die Butter zerkrümmeln und in den Teig mischen, die Sahne dazugeben und so lange kneten, bis sich ein Teig formt. In Frischhaltefolie packen und für 30 Minuten in den Kühlschrank. Kräuter pflücken.Den Teig sehr dünn ausrollen. Die Kräuter auf den Teig drücken und mit dem Eiweiß bestreichen. Mit dem geräucherten Salz oder Meersalz bestreuen.Mit der Gabel den Teig einstechen. Mit einem Messer oder einem Pizzaschneider in die gewünschte Form schneiden. Für 12 Minuten bei 175 Grad in den Backofen.

161162185Sie schmecken buttrig-weich und lassen einen die Widersprüche, die das Leben im allgemeinen und man selbst so mit sich bringt, leichter nehmen.

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