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aufgelistet: ein wenig mittelschwere Kost

Nicht wirklich schwere Kost. Eher mittelschwere. Aber ein wenig das, worüber man normalerweise nicht in den ersten fünf Minuten spricht, sondern erst nach zwei, drei, vier oder manchmal auch fünf Gläsern Wein. Das, wozu es die richtigen Menschen, die passende Gesellschaft, den entsprechenden Abend braucht. Das, was nicht jeden Tag Platz hat, aber wenn es dafür gar keinen Raum gäbe, es auch sehr schade wäre. Aber auch Leichtes und Schönes. Es ist immer die Mischung, die es macht.

  • Dieser Film über die Komikerin Tig Notaro. Die alles, was ihr das Leben entgegenschleudert mit Humor nimmmt. Wir haben doch oft keine andere Chance. Groß.
  • Diesen Blog, den ich bei Okka entdeckt habe. Allein dieser Satz: „Ich denke, Schönes entsteht, wann immer Menschen die Augen nicht verschließen und ein bisschen Mut aufbringen.“
  • Eine, die sich hundert Tage lang einfach mal all ihren Ängsten gestellt hat.
  • Kreative muss man lieben. 10 Punkte, die dabei zu beachten sind.
  • Ein ganz zartes, feines Lied.
  • Für alle Sinnsucher. Ich habe überhaupt eine Passion für Radiohörspiele. Sie haben so etwas herrlich Antiquiertes und machen mich so ruhig. 
  • Diesen Vortrag über Zusammenarbeiten und Kollaboration, über das Kopieren und über das Geben und zwar bevor Vertrauen da ist, nicht erst danach. Kollaboratives Arbeiten –  für mich nach wie vor die zukünftige und logischste Art zu arbeiten.
  • Einer der überhaupt besten Vorträge. Von Tina Roth Eisenberg. Derjenigen, die den Design-Blog Swissmiss schreibt, die Creative Mornings gegründet hat, Tattoo-Sticker verkauft, eine To-Do-App hat und wahrscheinlich habe ich etwas vergessen, was daran liegt, dass diese Frau sehr umtriebig ist und das mit dem Leben und der Arbeit verstanden hat wie keine Zweite. Warum sie das alles tut, was sie antreibt und bewegt, erklärt sie hier und es hat mich sehr bewegt. Was sie sagt über ihre Motivation, übers Teilen und Geben, übers einfach machen. Weil das die beste Art ist und bleibt sich zu beschweren: Es einfach besser machen.
  • Ein Artikel über den Mensch und sein Smartphone. Wieviel Raum es einnimmt, wie sie miteinander verwachsen. Verstehen, immer verstehen. Jeden Tag vielleicht ein wenig mehr und besser. Mittendrin sein und doch wachsam.

Außerdem könnte noch für Gesprächsstoff sorgen, dass das Wort „Schule“ vom Altgriechischen Wort für Müßiggang abstammt, was ich als eine herrlich andere Sicht auf die ganze Sache empfinde. Und dass Melancholie, der Tiefsinn, eines der Elemente ist, die in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander die innere Ausgeglichenheit des Menschen bewirken. Ich arbeite daran. Eine Randnotiz oder eher Küchenklatsch wäre, dass sich auf alten Buchseiten vom Flohmarkt nicht nur schönste Worten finden, sondern daraus auch bestes Geschenkpapier improvisieren lässt. Es ist immer, was man draus macht. Es hört nie auf. Auch darüber wird viel zu selten gesprochen. Das muss man erst einmal verdauen.

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