alles sonst so, essen
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Let it snow, let it snow, let it snow

Für mich soll es rote Rosen regnen, sang die Knef. Zur Weihnachtszeit adaptiert: Für Dich soll es Rosenblätter schneien. Hier ein Keks.

rosenbluetenwolkenkekse (4)Zum Advent verschenke ich Rosenblütenwolkenkekse. Warum?

  • Weil diese Wortkreation so schön ist.
  • Weil die Kekse selbst so schön sind mit ihren Rosenblättersprenkeln und schwarzen Sesamtupfern.
  • Weil sie außergewöhnlich sind. Nicht zu süß, nicht zu salzig. Und mit ihrer Besonderheit dem anderen verraten, dass ich ihn auch für etwa Besonderes halte.
  • Weil sie schnell und einfach gemacht sind. Der Advent ist so kurz, Zeit so kostbar. Diese Kekse lassen sich in den Alltag reinschieben. Man kann den Teig an einem Abend zubereiten, die erste Fuhre erst am nächsten Tag und die nächste am Tag darauf backen.
  • Weil selbstgemachte Kekse zum Tee passen, zum Frühstück, zum nur so zwischendurch, um sich selbst zu belohnen, zu später Stunde, wenn man eigentlich nichts mehr essen sollte, aber gerade so Lust hat auf irgendetwas Kleine.
  • Weil Rosenblütenwolkenkeke so klein sind, dass sie in eine kleine Pergamenttüte passen. Damit bringen sie den anderen nicht in die Verlegenheit, dass er auch schenken müsste, sondern sind einfach nur das, was Geschenke sein sollen: Eine andere Art zu sagen: Schön, dass es Dich gibt.

rosenbluetenwolkenkekse2 (2)Gut, dass es Rosenblütenwolkenkekse gibt und die gehen so:

Rosenblütenwolkenkekse
[adaptiert von Heidi Swanson, hier und zum ersten Mal bei Anne von wsake gegessen]

  • 130 Gramm Mehl
  • 130 Gramm Vollkornmehl
  • 30 Gramm Pekannüsse
  • 1 ½ Teelöffel getrocknete Rosenblätter
  • 1 ½ Teelöffel schwarzer Sesam
  • ½ Pfund Butter
  • 100 Gramm Muscuvadozucker
  • ½ Teelöffel Meersalz

Das Mehl sieben und vermischen. Die Pekannüsse grob hacken und in einer Pfanne leicht anrösten. Unter da Mehl heben. Die Rosenblüten zwischen den Fingern zerreiben. 1 Teelöffel davon in die Mehl-Nuss-Mischung geben. 1 Teelöffel schwarzen Sesam ebenfalls untermischen.

In einer Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Salz unterrühren. Die Mehlmischung hinzufügen und mit einem Knethaken kneten, bis sich der Teig gut zusammenfügt. Aus der Schale nehmen und mit den Händen noch etwas kneten bis er weich ist. Eine Kugel formen, in Frischhaltefolie packen und für ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank legen.

Eine Vierelstunde bevor er bearbeitet werden soll, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Den Ofen auf 180 Grad einheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Ein Stück vom Teig nehmen, ausrollen, Wolken ausstechen. Die verbleibenden jeweils ½ Teelöffeln der Rosenblätter und des Sesams verwenden, um die Kekse nochmals zu besprenkeln.

In den Ofen geben und für zehn bis fünfzehn Minuten backen.

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3 Kommentare

  1. woaah, die kekse sind ja der wahnsinn. mir gefällt der orientalische touch. die werden über die weihnachtstage gebacken – i promise.

  2. herr r. sagt

    Es war einmal ein Rosenkeks gar nicht zum Scherzen aufgelegt. Zog darauf eine Schnute. Okay, es reicht ja auch, wenn er als Geschenk die Herzen bewegt. Der Gute.

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