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bewusst Wertschätzer united

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In die Stille hinein, muss ich dennoch kurz und unbedingt Ulma zitieren:

„Muss ich jetzt mal anführen, dass freilich nicht immer alles eitel Wonne ist? Klar. Aber ich bin eine entschlossene Verfechterin der ganz bewussten Wertschätzung dessen, was gut ist. So einfach ist das.“


[aus einem Interview bei Okka]

5 Kommentare

  1. Patrick Bichlmayer sagt

    Liebe Stepanini, seit langer Zeit verfolge ich nun schon Ihre Blogeintraege und mag gerne Merci sagen. Und frage mich, ob man wirklich ein Abendessen oder einen gemeinsamen Kaffee mit Ihnen für 15 Euro ersteigern kann?

  2. stepanini sagt

    Lieber Herr Bichlmayer,

    ich habe mich sehr über Ihren Kommentar gefreut. Ich weiß nicht, wer hier liest, schreibe ins Blaue hinein und so ist es immer schön auch von stillen Lesern Lebenszeichen zu erhalten.
    Das mit dem Versteigern ist ein interessanter Gedanke. So könnte man es auch verstehen, stimmt.
    Der ursprüngliche ist aber, dass ich mich schon so sehr im Netz verteile und so viel von mir gebe und das obwohl ich doch eher scheu bin. (Das ist der Vorteil vom Internet. Man kann und darf sich ein wenig verstecken), dass ich es genieße, den ein oder anderen Kaffee (mit Kuchen, immmer mit Kuchen!) oder ein Falafel oder das Mittagsmenü vom netten Türken um die Ecke alleine zu genießen. Ich denke aber an und danke dem, der ihn mir schenkt.

    Manchmal esse ich auch nichts von dem Dankeschön, kaufe mir davon auch keine Blumen, sondern begleiche einfach nur die Hostingrechnung.

    Ich hoffe, das enttäuscht nicht allzu sehr. Und ich freue mich auch so immmer auch einfach über ein geschriebenes Merci. Dankeschön kann man ja auf so viele verschiedene Arten sagen.

    Danke fürs Lesen, schöne Grüße und eine gute Woche,

    stepanini

  3. Patrick sagt

    Achso, da habe ich es dann falsch verstanden. Wahrscheinlich gibt es auch keine Postkarte von den schönen Fotografien von der Merci-Seite?

    Ich dachte, die Hostingkosten wären mit den Affiliates schon abgedeckt.
    Wie hoch sind denn die Kosten eines Blogs? Ist das denn so teuer?
    Es schockiert mich ein wenig, denn ich habe auch schon über einen eigenen Blog nachgedacht. Ich bin viel unterwegs, habe dabei viel Zeit für die Fotografie, koche und esse leidenschaftlich gerne und kann mir gut vorstellen, meine Erfahrungen und Ideen auch mit anderen Menschen zu teilen.

    Vielen Dank für Ihre Antwort und eine gute Zeit.

  4. stepanini sagt

    Doch, Karten gibt es auch. Verkaufe ich nur nicht öffentlich. Aber verschenke ich gerne. Kurze Mail mit der Adresse.

    Und eines ist mir ganz wichtig: Nicht so viel überlegen, mit dem Bloggen anfangen.
    In meinen Augen ist Bloggen das Beste, was einem passieren kann, das Beste, was man tun kann. Einfach anfangen. Am Anfang sind das auch keine Kosten. Anfangen, nicht wegen des Ruhms, den man sich erhofft, sondern weil es eine Plattform sein kann, um sich auszuprobieren, seine eigene Ästhetik zu verbreiten, sich besser kennenzulernen. Weil man die Gelegenheit mit anderen in Kontakt zu kommen. „Sharing is caring“ und „Bloggen ist das Gegenteil von alles für sich behalten“ sind zwei Sprüche, die ich oft zitiere.
    Soviel zu meinem kleinen, großen Plädoyer für diese wunderschöne Form des Publizierens.

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