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auf die französische Art

pflaume

Französisch. Wenn etwas französisch ist, ist es nicht einfach nur französisch. Dann ist es elegant, es ist leicht, es hat das gewisse Etwas. Das bekommen nur wenige Nationen so hin.

Das beste Kompliment beim Securitycheck am Flughafen ist es immer, wenn ich gefragt werde: „French“? Nein, bin ich nicht. Aber wenn ich mich wie eine kleide, ist alles gut.

Französinnen können alles besser. Essen, Kinder erziehen, schlank bleiben, aussehen, sich anziehen, sprechen.
Und das immer unangestrengt. Wo der Deutsche bemüht ist, ist die Französin entspannt. Zumindest ist es das, was man ihnen nachsagt und womit sich wohl gut Bücher verkaufen lassen. Unangestrengt gut aussehen. Nonchalant. Die Haare ein wenig zerzaust, nicht glattgekämmt und zu bemüht. Das Chanel-Kleid nur zufällig übergeworfen. Ein Baguette im Arm und olala – toller Anblick.

Clafoutis oder französischer Pflaumenkuchen und Zwetschgendatschi sehen zwar beide nicht sehr aufgeräumt aus, aber mit seinem Hefeteig, der per se viel Zubereitungszeit in Anspruch nimmt, ist die französische Variante um so vieles unkomplizierter. In der Zeit, in der man sonst knetet, kann man nachsehen, wie das mit dem französischen Lifestyle nochmal so geht.
Es gilt eigentlich nur alle Zutaten zusammenzubringen und dann alles in den Ofen zu schieben. Fertig ist der Kuchen.

  • Teelöffel Butter
  • 4 Eier
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 2 Esslöffel Vanillezucker
  • 1 Vanilleschote
  • 50 Gramm Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 100 Gramm Magerquark
  • 75 Milliliter Milch
  • eine Handvoll Pflaumen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Form mit der Butter einfetten. Eier und Zucker schaumig schlagen, die restlichen Zutaten dazugeben. Pflaumen aufschneiden, entkernen und die Hälften schön auf dem Teig verteilen. Den Ofen vorheizen auf 200 Grad oder 180 Grad Umluft und etwas über eine halbe Stunde backen. Puderzucker bestreuen. Essen.

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