Monate: Oktober 2016

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Mein Motto gerade. „Start where you are. Use what you have. Do what you can.“ Hat der verstorbene Tennisspieler Arthur Ashe gesagt und sage ich mir gerade jeden Tag. Es hilft. Das mag ich. Ich mag dieses Shirt oder dieses mit Spitze. Fröhlich und elegant genug, um sich den Aufgaben zu stellen, die einem das Leben so bietet. Ich kann mich nicht satt hören an diesem Lied. „An evening I will not forget„. Was ein Lied. Oder dieses. Leidenschaftlich, alles gebend, sich vollkommen reinwerfen. Mochte ich schon immer.

Lektion eines Popstars

„Denn die Sachen, die man sich am Anfang der Karriere vorstellt, Geld, Ruhm, alle finden einen toll, die sind es nicht. Erst wenn du anfängst, dich in dem, was du erschaffst, zu erkennen. Dass du genau das sagst, was du sagen willst und ganz bei dir bist, das macht dich glücklich.“ Marius Müller Westenhagen im Spiegel-Interview

Montagsmögen

Jeden Montag (gut, dass klappt nicht immer, aber dazu später): Zwei, die ich mag. Aktuell: „Lass uns mal an uns selber glauben“. Bleibt mir auch gerade nichts anderes übrig. Neuer Job. Von vorne beginnen. Ein Anfang. Und dem liegt zwar ein Zauber inne, aber er verlangt einem auch viel ab. Die Neue sein, kein bekanntes Terrain, jeder Zentimeter muss neu erarbeitet werden, kleine Schritte, nichts und wenig, dass leicht von der Hand geht. Da hilft nur an sich selbst zu glauben. Kleider waren und sind mir immer auch ein Schutz gewesen. Man greift ja nicht zu irgendetwas am Morgen. Sondern zieht sich auch eine Aussage an. Schau her. Da bin. Ich glaube, an mich selbst und das, was ich kann. Mit diesem Rock, in den ich mich schwer verliebt habe, gelingt das bestens. Musik ist auch eine Stütze, wenn es drunter und drüber geht. Ein Lied zum Festhalten auf Repeat. Seize the night war meines in den letzten zwei Wochen. „If you know, where you are when you wake up, something is wrong“, singt er. Dann habe ich …

Mittwochsmögen

Jeden Montag (heute Mittwoch, weil mir die Woche ein wenig durcheinander geraten ist): Zwei, die ich mag. Einen, den ich mag. Weil wenn schon durcheinander, dann richtig. Leonard Cohen. Das ist nichts Neues. Marianne Ihlen ist gestorben. Seine Muße. Die Bilder von ihr mag ich sehr. Ich mag sein Buch der Sehnsüchte. „Es ist ein Buch über das Schreiben und Reisen, über Abschiede und Erleuchtungen, Frauen und Hotels, Zigaretten und Liebe, über das Scheitern, die Sehnsucht und das Selbst“ heißt es und mehr muss nicht gesagt werden. Ich mag natürlich sehr viele seiner Lieder. Aber auch sehr diese Dokumentation über seine Zeit als Zen-Mönch. So long.

Can you feel the beat?

„You are the music while the music lasts“. Hat T.S. Eliot gesagt. Das Gefühl völlig aufzugehen in der Sache, die Zeit zu vergessen, bei sich zu sein oder auch ganz woanders. „It don’t mean a thing, if it ain’t got that swing“. Hat Duke Ellington nicht gesagt, aber gesungen und das zählt genauso viel, wenn nicht sogar doppelt. Was beide meinen und man in der Musik erfahren kann, ist das sich zu verlieren im Tun. Beim Popsicles machen, funktioniert das sehr herrlich. Beim Schreiben manchmal auch. Beim Klavier spielen, beim Zeichnen, beim Lesen und bei langen Läufen. Gerne auch beim Ideen haben oder so einer diffusen Vorstellung im Kopf, wie etwas auch aussehen könnte. Pop. Schon fertig. Leichte Popsicles (solange es noch warm ist) 75 Gramm Cashewnüsse 1 Dose Kokosnussmilchunroasted, unsalted cashews 1 große, reife Avocado 250 Gramm weiche Datteln 55 Gramm Kakao Zum Dekorieren: Schokolade, getrocknete Blüten, Kokoschips (gibt es auch mit gesalzenem Karamelgeschmack!), Pistazien, Pollensamen, Kokains, alles mögliche. Die Cashewnüsse in leicht gesalzenem Wasser über Nacht einweichen lassen. Abseihen und gut abspülen. In einem wirklich …