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aufgelistet: Gedankenfetzen und große Fragen

Was mich gerade umtreibt ist so einiges. Was tun? Wie Stellung beziehen? Muss ich? Kann ich? Soll ich? Die richtige Form habe ich noch nicht gefunden.  Aber es gibt immer wieder einiges, das mir Mut macht. Gespräche, die mir nachgehen. Sichtweisen, die etwas verändern. Ich lese und suche, frage und eine zeitlang habe ich mich auch im Häuslichen verkrochen. Die Küche neu geordnet, im Bad umgestellt und bei allem nie vergessen aufzulisten.
Hier ein Auszug:

  • Braucht Leben ein Ziel? Wilhelm Schmid, dem ich so gerne zuhöre, der so viel zu sagen hat, spricht dazu.
  • Dieses Projekt: Jeden Tag ein Polaroid bis zum Tod. Das Glück liegt im Kleinen.
  • Warum man es als Frau Kleidungstechnisch nur falsch machen kann.
  • Gegen Vorurteile angehen. Allein durch den Iran. Ein Film über Kristina Paltén, die Angst hatte vor dem Iran, den Muslimen, dem Islam. Und die sich aufmachte, um sich den Ängsten zu stellen. Sie lief 1840 Kilometer durch den Iran. Allein. Als westliche Frau. Hat mich sehr berührt. So könnte es gehen.
  • Beuys. „Zeige Deine Wunden“ ist eines der Bücher, die mir lange nachgingen. Die richtigen Fragen stellen ist ein Umgang, der mir sehr nahe liegt.
  • Ein Fest. Ein visuelles Fest war dieser Film. Ich muss ihn dringend nochmals sehen.
  • Dieses Lied. Zum Einschlafen hören.
  • Flirten. Sollten wir viel öfter. Mit jedem. Es ist eine so wundervolle Art Komplimente zu machen.
  • Eine der ehrlichsten und dadurch schönsten Valentinskarten. Gilt für alle. Den keiner ist eine Insel und kommt beziehungslos durchs Leben.
  • Ich kenne diesen kurzen Film auswendig. Und doch muss ich ihn mir immer wieder ansehen. Wut, Streit, die darunter liegende Verletzlichkeit und welche sonderbaren Formen man findet um Liebe zu zeigen: Ich fühle mich ertappt und erkannt.  „Although it is gratifying to be admired, we will finally have tasted love, when it is our weaknesses that inspire a kindly response.“
  •  Dernot Kennedy bin ich noch immer verfallen. Was eine Stimme. Ohne Angst. Immer gut.
  • Lust ist viel zu selten ein Thema. Und Aeon auch sonst eine tolle Seite.
  • Gin Tonic Coffee: Kling zu interessant. Muss ausprobiert werden.
  • Lernen, immer lernen. Nie aufhören zur Schule zu gehen. Macht jetzt ohne Zwang auch viel  mehr Spaß und geht beispielsweise mit Art Assignments. Tolle Idee. Mit Christoph Niemann anfangen.
  • Der Wunsch, dass es anders geht in Organisationen ist so unendlich groß. Schon seit Jahren. Zuerst dachte ich, dass ich es sei, die einfach nicht ins System passt. Aber mehr und mehr gärt auch der Gedanke, dass vielleicht das System nicht passt. Reinventing organizations von Frederic Laloux. So lange passiert nichts und auf einmal führe ich so viele Gespräche dazu. Hoffnungsvoll bleibt die ewige Businessromantikerin in mir.
  • Dankbar für Indre und den Austausch über mögliche Formen des Widerstands. Dass er poetisch sein wird – soviel haben wir schon festgelegt.
  • Philosophie, das große Fragen. Das Gefühl nicht allein zu sein mit meinen Gedanken. Umso schöner, wenn es herrlich aufbereitet ist. Wie die Frage, warum wir gerne Selfies machen, die mit Foucault und der Hilfe von Super Mario Brothers beantwortet wird. Marxismus und den Zusammenhang zwischen Faschismus, Freud und Psychoanalyse ebenso und so viele mehr. Die Idee philosophische Konzepte und Gedanken in kurzen Comics zu erklären ist wunderbar.

 

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