denken
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alle Möglichkeiten

„Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber
wo ich bin will ich nicht bleiben, aber
die ich liebe, will ich nicht verlassen,aber
die ich kenne will ich nicht mehr sehen, aber
wo ich lebe, da will ich nicht sterben, aber
wo ich sterbe, da will ich nicht hin:
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.“

Eines meiner liebsten Gedichte
von Thomas Brasch aus dem Band „Was ich mir wünsche„.

5 Kommentare

  1. Ja, im Geist immer präsent – das stand auf der Wand in meinem ersten WG-Zimmer – aufs Blog schaffte es das Gedicht natürlich auch – nun hier – ein echter Begleiter durchs Leben also…
    schöne Woche….

  2. Marion sagt

    So liebe Stephanie, jetzt muss ich Dir wirklich mal schreiben, dass es mich umhaut, dieses Gedicht von Brasch zu lesen.
    Ich hatte es vor vielen Jahren entdeckt und mir abgeschrieben. Und nun lese ich es hier.
    Bin geflashed, dass es jemanden auch so berührt.

  3. Das hat mich grad mitten ins Herz getroffen. So viel Zerrissenheit, so viel Sehnsucht.

  4. Ich kannte es bis jetzt nicht. Aber es ist wunderbar. Es berührt. Danke!

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