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006Zu Hause in der digitalen Welt bin ich. Das predige ich immer denen, die nur von außen betrachten und sich Urteile anmaßen. Aber als eine, die drin ist (und alt genug diesen schlechten Kalauer zu verstehen) und nicht wieder raus möchte, stelle ich mir doch immer wieder die Frage. Ob ich sie noch habe, die Kontrolle. Denn ich bin mir durchaus bewusst, dass ich sie nicht in der Hand habe und weiß darum, wie schnell man sie verlieren kann. Und was es mit mir macht, dieses alles. Noch suchend, immer hinterfragend, aber mittendrin, statt nur außen vor.

Nachdenkenswertes:

  • sieben Sünden. Die digitalen. Schon länger, immer, immer wieder gesehen. Jede einzelne. Und mich erkannt, manchmal ertappt gefühlt. Das süchtig-machenden Likes-Sammeln, das bestätigt Fühlen, das hier aber nicht da sein-Gefühl.
  • Andere sind immer schöner, klüger, glücklicher. Nur dass man jetzt noch so vielen mehr dabei zusehen kann und jeder seine 15 Minuten hat.
  • Optimier dich doch selbst, Du Opfer. Ein Text, der beschreibt, wozu es führen kann.
  • ein Lied, dass es gut zusammenfasst und das ich so gerne mag.
  • dieser Artikel auf Wired über eine, bei der die Ichs verschmelzen
  • ein Bericht über eine Abschlussarbeit, die zeigt, warum niemals alles so ist, wie es scheint
  • Und eine mögliche Antwort auf das alles. Die viel mehr Menschen lesen sollten.
2 Comments
  1. Hamburg von Innen

    26. Oktober 11:29

    Ich musste über den Kalauer sehr schmunzeln. Bin aber auch alt genug. Und ebenfalls “drin” 😀

  2. Gabs

    26. Oktober 12:01

    Dito!

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