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auflisten

aufgelistet: Irgendwas Gutes

Alles gesammelt, was mich nachdenklich gestimmt, fröhlich gemacht, anders zurückgelassen hat. Eingefangen, was mir gefiel. "Für irgendwas wird es schon gut sein" hat meine Oma immer gesagt. Wenn ein Mensch lebt. Was ein schönes Lied. Alt aber gut. "Nein, es wird nicht wieder gut". Über das Begleiten am Ende. Noch ein Lied. Bin verliebt. How to enjoy life Dieses Interview: "Ich hatte keine große Lust mehr aufs Rechthaben." Ein guter Film: "Die letzte Reise" Gelesen und so gemocht. Das Studium der Philosophie mit 47 und nach 36 Semestern beendet. "Ich denke, dass ich es irgendwie schaffen kann." Noch mehr Verluste. Ein…

aufgelistet: Kopffreimacher, Herzerweiterer und Nichtstuerlauber

Eine Liste zu schreiben ist schon halb erledigt. Kein richtiges Deutsch, stimmt trotzdem. Wenn ich es aufgeschrieben habe, muss ich nicht mehr dran denken, mich nicht mehr sorgen, dass ich etwas Überlebenswichtiges vergessen könnte und der Kopf ist frei für die anderen wichtigen Dinge. Dasitzen, träumen, schweigen, nichts tun. Im Bett liegen, Eis essen, in Büchern zu blättern, ein wenig dösen und einfach noch mehr nichts tun. Dann ist irgendwann auch die große Lust wieder da etwas zu machen. Das Dumme an Vorurteilen, den Bildern, die wir im Kopf haben von Männern, Frauen, von dem was richtig und was falsch…

auflisten: Von ganz weit oben

Ich war ganz weit oben. Von da aus sieht so vieles ganz anders aus. Wieder unten habe ich gesammelt. Allerhand. Auf dass es den Blick weit macht, den Kopf frei, das Herz weit und leicht. Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen,“ ist einer meiner Lebenssätze. Habe ich von Astrid Lindgren übernommen. Zehn weitere sehr schlaue Ratschläge fürs Leben von ihr. Sei authentisch! Sei einfach Du selbst. Oder lass es. Amüsanter Blick auf Peak Individualism Was das Bett ein wunderschöner Ort ist. Mein Rückzugsort. Die alte Formel aus Kindertagen, dass einem unter…

aufgelistet: Leichtes, Schweres und irgendwas mittendrin

Leicht gerade so vieles. Nicht jeden Tag, aber an vielen. Nicht, dass es immer gut liefe, aber es zu nehmen, wie es kommt gelingt besser. Empfänglich für so vieles, eine dünne Haut, die vieles durchlässt, aber nicht alles. Ich weiß, dass dieses Balance nicht für immer bleibt, aber so lange sie da ist, genieße ich sie. Und bei all dem und mittendrin: Es hat sich einiges angesammelt. Schlafen. Ich schlafe gern. So gern. Das Bett ist ein feiner Ort. Geschützt vor dem Rest der Welt. Was es mit dem Gehirn macht. Dieser kleine Film. 7 Minuten. Nach denen man die 24 Stunden,…

aufgelistet: After-Sun

Es ist so herrlich warm und alles strömt nach draussen. Ein wenig etwas für die ruhigen Abendstunden, fürs Heimkommen nach sonnengetränkten, faulen Tagen, wenn die Haut so gut riecht nach Meer, auch wenn es weit weg ist und man nicht wirklich müde, aber so ein wenig matt ist. After-Sun quasi. Dieser Beitrag von Anna: Der so vieles meines Unwohlseins auf den Punkt bringt und zudem ich laut schreien möchte, Ja, Ja, Ja. Genau so. "Ich habe keine Lust zu verzweifeln. Ich habe auch keine Lust auf Female Empowering. (Es sollte auch besser heißen: World Empowering!) Ich will das alles gar nicht…

aufgelistet: Gedankenfetzen und große Fragen

Was mich gerade umtreibt ist so einiges. Was tun? Wie Stellung beziehen? Muss ich? Kann ich? Soll ich? Die richtige Form habe ich noch nicht gefunden.  Aber es gibt immer wieder einiges, das mir Mut macht. Gespräche, die mir nachgehen. Sichtweisen, die etwas verändern. Ich lese und suche, frage und eine zeitlang habe ich mich auch im Häuslichen verkrochen. Die Küche neu geordnet, im Bad umgestellt und bei allem nie vergessen aufzulisten. Hier ein Auszug: Braucht Leben ein Ziel? Wilhelm Schmid, dem ich so gerne zuhöre, der so viel zu sagen hat, spricht dazu. Dieses Projekt: Jeden Tag ein Polaroid…

aufgelistet: Geistige Warmmacher

Es ist kalt draußen. Das dürfte keinem entgangen sein. Aber das macht nichts, weil es gibt viele Dinge, mit denen man es sich drinnen gemütlich machen kann. Geistige Warmmacher sozusagen. Hier wären einige: Andrew Solomon über Mut, über schwierige Zeiten im Leben und Stärke. Über das, was uns zu dem macht, der wir sind. Ich kann mir diesen Vortrag immer wieder ansehen. Er ist so verletzlich, er ist so stark. Ein Lied, das mich diese Woche begleitet hat. "We expected something more." Ein wunderschönes Lied, das ich bei Indre entdeckt habe. John Berger nachtrauern. Ein Artikel über seine Kunst des Sehens, eines…

aufgelistet: Revolution und Rebellion im Kleinen

Alltag. Jeder Tag anders und doch gleich. Dinge verändern sich im Kleinen. Ich mich. Hoffentlich jeden Tag. Nicht müde werden es wieder und wieder zu versuchen. "Mut. Nur Mut" steht seit neuestem an der frisch gestrichenen Küchenwand für den Fall der Fälle, dass er mich verlassen sollte. Ein paar Dinge, die Mut machen, nachdenklich stimmen, Veränderungen hervorrufen im Kleinen und später dann im Großen. Schon älter. Ich habe die olympischen Spiele verpasst. Aber das Interview mit der chinesischen Schwimmerin fand ich so großartig. Wie sie sich freut. Und wie sie die Frage, wie sie wohl morgen performen wird, abtut und das einzig…

aufgelistet: Innerlich unabhängig

Manchmal schnappe ich kleine Fragmente auf. Keine großen, weltverändernden Gedankenblitze, aber kleine Ideenglühwürmchen. Unabhängig, unzusammenhängend. Manchmal kann ich sie an etwas anknüpfen was sich in meinem Kopf schon geformt hat, manches Mal nicht. Ein anderes Mal finde ich auch einfach nur den Gedanken an sich schön, manchmal zum Weinen schön. Da muss sich nichts zusammenfügen. Das darf einfach so stehen bleiben. Manches Mal und mit manchen Menschen tausche ich das Stückwerk aus und manches Mal knüpfen sie bei einem anderen an etwas an und etwas Neues formt sich. "Die innere Unabhängigkeitserklärung" ist ein Fragment. Eine schöne Wortkonstruktion, die ich aufgeschnappt habe.…

aufgelistet: Treibgut einer faulen Sommerwoche

Eine Woche lang mein eigener Rhythmus. Ich und alleine ich bestimme, was ich mache, wann ich es mache und ob überhaupt. Das sagt sich leicht und denkt sich so einfach in Zeiten, in denen andere den Ton vorgeben. Und dann saß ich da und musste das erstmal wieder lernen. In der Hängematte liegen und den Wolken zusehen. Lesen. Oder auch nicht. Nichts Absichtsvolles tun, nichts, dass mich irgendwo hinführt, einzig allein mich treiben lassen. Dabei eingefangenes Treibgut, dass mir so ins Leben gespült wurde: Eine Sendung mit Andreas Weber gehört. Gedanken, die so ganz anders waren. Ein Interview mit ihm gelesen und mir sein neustes Buch bestellt.…

Sommersonnenabendleichtigkeit

Natürlich klappt nicht alles wie es soll. Natürlich gibt es hunderttausend Sachen im eigenen Leben, die suboptimal laufen und in der großen weiten Welt sowieso. Aber es gibt auch Sommersonnenabende. In denen man in meinem Fall an der Isar sitzt und aufs Wasser blickt. In dem all die großen Dinge sehr klein und sehr unwichtig werden in Relation zum großen Ganzen. Dort kann man dann alleine sitzen oder mit jemandem, den man gerne hat. Und dann ist da diese Kombination von Sommerleichtigkeit und Gesprächsschwere, die schwer zu überbieten ist. Ein paar Gedanken, die zur Sprache kamen: "Ganz am Ende" ist einer der berührendsten…

aufgelistet: Rebalancing

"The key to keeping your balance ist knowing when you´ve lost it", habe ich einmal gelesen, mir sogleich notiert, weil ich dachte, dass kann man mal wieder gebrauchen. Ein beruhigender Satz, wie ich finde. Die Essensbalance ist mir abhanden gekommen. Das viele Reisen und unterwegs sein, die frühen Flüge und langen Tage führen immer dazu, dass ich nicht nur unregelmäßig, sondern auch einfach Ungutes esse. Nichts Verbotenes, weil ich von Essensverboten nicht viel halte, aber nicht das, worauf ich Lust hätte, sondern einfach das was gerade da ist und das sind dann Kaffee, Kekse, Brezeln und Fast Food. Weil dem…

aufgelistet: Lichtblicke

Ich bin kein Morgenmensch, aber ich mag den Morgen. Weil er immer auch ein neues Versprechen ist. Alles ist neu, alles wird neu, alles liegt vor mir, alles scheint in neuem Licht nach einer Nacht und wenn sie noch so schlaflos und kurz war. Die Chance es heute besser zu machen als gestern, es nochmals versuchen zu dürfen wirft ein völlig neues Licht auf die Dinge. Alles ist möglich. Der Tag noch unberührt. Es gibt so viel zu lernen und zu entdecken. Ein paar Lichtblicke, die neues Licht werfen auf vermeintlich Altbekanntes. Doch ich glaube das braucht es und jetzt mehr als…

aufgelistet: Leise Stimmen, neues Licht

Soll ich etwas schreiben oder soll ich nicht? Ist das meine Aufgabe? Reden nicht schon genug Menschen diese Tage und geben ihren Senf dazu? Was zählt da meine Stimme? Und was ist überhaupt mein Beitrag? Alle sind sich so sicher, wer auf der richtigen Seite steht, wer Schuld hat und was zu tun sei. Ich nicht. Ich höre den Argumenten der einen und denen der anderen Seite zu und versuche irgendwo dazwischen etwas zu finden, was nicht Wahrheit ist, weil ich nicht glaube, dass es die eine gibt, aber vielleicht einen Weg. Was schon einmal ein Ausweg wäre aus der Sackgasse…

aufgelistet: zurück im Alltag

I ch hatte gefühlt zu lange Urlaub. Zu lange Urlaub haben, geht überhaupt nicht, aber ich war so lange aus dem festen Rhythmus draußen und nur meinem eigenen Takt unterlegen, dass ich nun ab und an noch hadere mit der neuen Schlagzahl. Ein Satz von Stephen Nachmanovitch, der so vieles ist, der Künstler ist, Lehrer, Buchautor, Computerwissenschaftler - also auch viel zu tun hat, hilft mir: "Jede Handlung kann als Kunst, als Handwerk oder als Schinderei ausgeübt werden." Das ist eine Ansage, an der sich gut festhalten lässt und auf einmal ist Alltag nicht alltäglich. Einiges, das bei mir hängen…