Alle Artikel in: moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Welcome to the city of champions. Krönt bald mein Wohnzimmer. Ich mag diese fröhliche Tunika. Ziert mich bald. Ich mag dieses feine, zarte Lied. Es handelt davon, dass man sich manchmal nicht traut dem anderen zu sagen, was man fühlt. Ich mag, dass ich mich nicht geziert habe. Kommt gut in die Woche.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Mich gefragt, wie ich das mache, wie ich das angehe und ob ich das schaffe und dann diese Sätze gefunden und gewusst genau so. Mutig und freundlich. Mag ich. Ich hätte so gerne die Magritte-Ausstellung in Frankfurt gesehen. Vorbei. Stattdessen werde ich in diesem Buch blättern. Das Unmögliche versuchen. Genau. Ich atme. Ein Lied, das daran erinnert es nicht zu vergessen. Kommt gut, mutig, freundlich, das Unmögliche versuchend in die Woche.

Ausreichendes Montagsmittwochsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Heute ist Mittwoch, fast schon Donnerstag. Und dann fängt die leise, laute Stimme in meinem Kopf an mir zu erzählen, dass andere das doch auch schaffen, dass ich mich eben einfach ein wenig mehr anstrengen muss, dann passt das schon unter einen Hut, noch ein wenig mehr leisten und dann ist es genug, bin ich genug. Was Quatsch ist. Reicht jetzt schon. I am enough. Das mag ich. Ich mag dieses Lied. Das mich gerade ein wenig zum Weinen gebracht hat. Weil es so wahr ist. Weil es so wenig braucht. Weil es so schön ist. In Melodie und Text. „Hinter den Häusern fängt das Meer an. Ich glaube fest daran.“ Es reicht.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Mögen wäre jetzt zuviel gesagt, aber im Laufe des Lebens arrangiert man sich mit sich selbst. My brain has too many tabs oben. Von Herzen mag ich bald wieder ein Essen geben, ein überbordendes, verschwenderisches. Eines einfach um der Freude Willen, weil Bekochen eine besondere Form von Geben ist. Ich mag dieses Lied. Collide. Den Kopf im Himmel, sich verschwendend – das kann mal kollidieren. Sei´s drum.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Dieses Buch. Eine Seite noch, eine noch. Ich sollte doch schlafen, egal. Noch eine. Das hatte ich schon lange nicht mehr und das gefällt mir sehr. Ich mag es dem anders und damit interessant sein zu frönen. Die große Chance, die darin liegt nirgends reinzupassen. Das zu mögen hat gedauert, dauert noch, werde aber immer besser darin. Ich mag diese zwei Lieder: Erstens Olivia, das so herrlich Schwung gibt und dann noch das wunderschöne Lied von Lambchop, das Ruhe einkehren lässt. Beides braucht es. Beides mag ich.

Eigene mathematische Gleichung setzt Naturgesetze ausser Kraft

Die Überschrift ist reines Clickbaiting. Was will man machen? Von den Großen lernen, heißt es doch immer. Zurück zum eigentlichen Inhalt: Wir verzeichnen über O Grad. In meiner Welt heißt das: Der Frühling kann beginnen. Eine Schicht weniger. Dann noch eine und bald fliegen die Socken nicht mehr in die Ecke, sondern in die tiefsten Tiefen des Schrankes. Meine Zeit ist gekommen. „Das dauert aber noch ein wenig“, mag der ein oder andere schlaumeiern, aber ich habe mich erstens schon immer wenig darum geschert, was mein Umfeld sagt und zweitens bin ich hoffnungslose Träumerin und Romantikerin, die es mit der Realität nur ungern aufnimmt zuweilen. Deshalb nochmals: Über null Grad. Fast Frühling. Streifenshirts {1} in kurz oder lang. Gehen natürlich auch im Winter. Aber sobald es wärmer wird, machen sie einfach so viel mehr Sinn. Die klassische Bluse {2} Mit Schleifen an den Ärmeln. Das Knotenkissen {3}. Talentierte Menschen (ich gehöre nicht dazu) können es auch selbst nähen. Streifenrock {4}. Geht mit Strumpfhosen oder ohne. Gestreifte Bluse {5}. Nie genug Das Buch von Ingegerd Raman {6}. Tolle Designerin. Diese Posterleisten {7} …

Montagsmögen

Jeden Montag, manchmal auch Dienstag: Zwei, die ich mag. Verantwortung. Welche ich habe, welche nicht, wie handeln, gegen was und für wen? Ich weiß es nicht gerade. Aber mit der Verantwortung, die ich in den Raum bringe, kann ich mal anfangen. Blumen auf die Bluse. Auf den Tisch. Blumen überall. Für mehr Freundlichkeit in kargen Büroräumen und im Rest der Welt sowieso. Ich habe mich sehr in dieses Cover verliebt. Sehr sehr. Wie es nur kleiner Veränderungen bedarf und etwas Altbekanntes erscheint in völlig neuem Licht. In diesem Sinne: Ich übernehme die volle Verantwortung, bringe Blumen mit und jetzt auf ins wilde Leben.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Shine. Den Kopf nicht in den Sand stecken und dabei immer gut aussehen. Dieses Lied von Damien Rice. Leonhard Cohen gewidmet. Wunderschön. Scheint schön und hell.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag: Picasso. Aber mehr noch seine Frauen. Da wäre Jaqueline, die zum Verlieben wunderschön melancholisch, ernst schaut. Noch ein wenig mehr hat es mir jedoch Francois Gilot angetan. Gilot – die einzige Frau, die ihn je verlassen hat, die Frau, die Nein gesagt hat, sowie wie diesen überaus klugen Satz: „Wenn du etwas riskierst, erlebst du auch schlimme Dinge, aber du lebst und verstehst immer mehr. Vor allem wirst du nicht langweilig. Das ist das Allerschlimmste: langweilig werden.“ [bei Sabine entdeckt] Dann mag ich noch: Mut haben und freundlich sein. Immer wieder. Ich mag diesen kleinen Ausschnitt einer Preisverleihung. Ich mag ihn nicht nur. Er macht mir Gänsehaut. Wahrheit, in Lacher verpackt, den richtigen Moment abgepasst und den Finger in die Wunde gelegt. „Then I´d be enough.“ Verstehen, dass man genug ist stellt alles in den Schatten. Nie ohne Musik: Ich mag es den Tag mit diesem Lied zu starten: Superman. Mutig, freundlich, Nein sagend, niemals langweilig. Genug.

Montagsmögen

Jeden Montag und somit auch im neuen Jahr: Zwei, die ich mag. „Du musst Dir schon selbst Konfetti in Dein Leben pusten.“ Ein Satz, der auch in 2017 noch gilt, der wahr ist und den ich mag. Ich mag Sneakers und schaffe es  sehr zuverlässig sie irgendwo liegen zu lassen. Neue, alte Stan Smith mit jetzt mal ein wenig Rot mag ich daher sehr. Ich mag dieses Lied. Sollte man zu müde zum Konfetti schmeißen sein, tut es gut einem hübschen Hipster zuzuhören, wie er einem die Welt verspricht: „I will be there.“ Kommt gut in die Woche.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Da wäre zum einen das Motto für das neue Jahr. Es hat schon im alten gut funktioniert. Ich mag die neue Konstruktion am Bett, die noch rechtzeitig in 2016 fertig geworden ist. Fast unfallfrei. Ich mag dieses Shirt, weil Ferien einfach immer gut sind. Ich mag dieses Konzert. Perfekte Schreibbegleitmusik. Und ich mag diesen Film, der mir noch sehr lange nachhing: Gnade. Ich mag das neue Jahr. Genug gemocht. Für heute.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Ich mag zum einen diese überhaupt beste Wettbewerbsstrategie. Unschlagbar. Und dann mag ich noch diese Wolkenkissen. Man sitzt leichter auf Wolkenkissen. Das muss so sein. Ich mag dieses perfekte Schluss-mach-Lied: Hang with me. Stilvoller kann man es nicht beenden. Kommt gut in die Woche.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Da wäre heute das neue Buch von Joan Didion. Wie ich diese Frau bewundere und ihre Sprache liebe. Ihre Klarheit und den Mut Dinge zu benennen. Da wäre immer und schon lebenslang die Freiheit. „Love her but leave her wild“. Die Freiheit mein eigenes zu machen. Deshalb auch noch sehr begeistert von meiner gestrigen Idee erst heute zum zwölften Dezember in das Weihnachtskarussell einzusteigen. Ab jetzt dann jeden Tag etwas Kleines zur Festzeit. Was genau, weiß ich noch nicht. Es lebe die Freiheit, die die man sich selbst geben muss. Ich mag zwei Lieder, weil ich mich nicht entscheiden konnte: Wände und Bis ans Ende der Hölle. Beide gut. Kommt gut und frei von allen Erwartungen in die Woche.

Späte Wunschliste

Zu spät dran. Was mich nicht stört. Noch keine Plätzchen gebacken, noch keine Geschenke gekauft. Was auf dem Tisch steht, könnte man mit viel Fantasie als Adventskranz bezeichnen. Mit viel Fantasie. Ein paar Tannenzweige stecken in der Vase im Wohnzimmer. Sonst nichts. Macht auch nichts. Das Gute daran, wenn man oft in seiner eigenen inneren Welt verloren geht ist, dass einen die äußere nicht sonderlich beeinträchtigt. Ich steige einfach zur zweiten Halbzeit ein, dachte ich mir heute. Ab dem zwölften Dezember kommt deshalb ein Adventskalender für die letzte Hälfte der Weihnachtszeit. Konzentriert, minimalistisch, auf den Punkt. Ich habe mir noch nicht bis ins Detail überlegt, wie das aussehen könnte. Dinge entstehen beim Machen. „Wer macht hat Recht“ steht über meinem Schreibtisch. Und weil mir heute schon nach Weihnachten, machen und einfach so danach war, starte ich – auch wenn erst der elfte ist – mit meiner Weihnachtswunschliste. Zehn. Stimmt gar nicht, dass es bisher nicht weihnachtlich zugeht. Alle ausgedruckten Studien und sonstiges zu Lesendes werden seit Dezember von goldenen Klammern zusammengehalten. [1] Gefällt mir so gut, …