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Montagsmögen

Jeden Montag:  Zwei, die ich mag. „Merry“. Ja, merry bin ich gerade. Dankbar für vieles, für Begegnungen, für Chancen, für Neuanfänge und für die Tatsache, dass ich all das erleben darf. So merry, dass ich einen Kranz flechten möchte. Oder lieber gleich ein fröhliches „Merry“ mit Tannenzweigen. Ich mag dieses Buch, mit dem ich mich selbst beschenkt habe. „In the company of women„. Wenn ich fröhlich bin, dann auch immer wieder, weil ich so viele tolle kenne, die mir Vorbild, Anstoß, Wegbegleiter sind. (Männer auch, aber anders). Ich mag dieses Lied. All is well. Ja, das ist es.

Dienstagsmögen

Jeden Montag, manchmal auch Dienstag: Zwei, die ich mag. Diesen Satz von Hemingway über Werte, Stärke und Verletzlichkeit. Die Formulierung „sich die Seele aus dem Leib husten“ hat seit zwei Wochen eine ganz neue Bedeutung für mich. Nie mehr ohne Mütze aus dem Haus. An den Tagen, an denen es gar nicht mehr ging, habe ich dieses Lied gehört. Supergirls. In Kombination mit Ernest, Kopfbedeckung und viel Ingwertee hat es geholfen irgendwie.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Seit ich auf der Suche nach eigentlich etwas ganz anderem auf diese Pflanzenbilder gestoßen bin, lassen sie mich nicht mehr los. Ein wenig Kugelmoos an der Wand steht jeder Wohnung. Als schöne Erinnerung daran zu wachsen, dass alles in Bewegung ist oder einfach weil lebendiges Grün alle anderen Farben in den Schatten stellt. Bis ich weiß, ob ich mir wirklich so etwas an die Wand hänge, mag ich dieses Bild von Feelizia (wie überhaupt alles von ihr) sehr. Love yourself. Das kann im Alltagstrubel schnell untergehen. Im neu-deutschen Marketing spricht man davon, dass man erste, lose und diffuse Anfragen „nurturen“ muss. Solange nähren und versorgen, bis sie irgendwann an einem konkreten Angeboten Interesse haben. Wenn man das schon mit Verkaufsgelegenheiten macht, sollte man das bei sich selbst niemals vergessen. Alles ist gut, pflege ich zu sagen. Das mag ich und lasse es mir niemals nehmen. „All is well“ ist das Lied dazu. Und die Ode an „die Stadt, die immer schläft“ gleich hinterher. Einfach weil es ein schönes Lied ist. Auf eine …

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Mein Motto gerade. „Start where you are. Use what you have. Do what you can.“ Hat der verstorbene Tennisspieler Arthur Ashe gesagt und sage ich mir gerade jeden Tag. Es hilft. Das mag ich. Ich mag dieses Shirt oder dieses mit Spitze. Fröhlich und elegant genug, um sich den Aufgaben zu stellen, die einem das Leben so bietet. Ich kann mich nicht satt hören an diesem Lied. „An evening I will not forget„. Was ein Lied. Oder dieses. Leidenschaftlich, alles gebend, sich vollkommen reinwerfen. Mochte ich schon immer.

Montagsmögen

Jeden Montag (gut, dass klappt nicht immer, aber dazu später): Zwei, die ich mag. Aktuell: „Lass uns mal an uns selber glauben“. Bleibt mir auch gerade nichts anderes übrig. Neuer Job. Von vorne beginnen. Ein Anfang. Und dem liegt zwar ein Zauber inne, aber er verlangt einem auch viel ab. Die Neue sein, kein bekanntes Terrain, jeder Zentimeter muss neu erarbeitet werden, kleine Schritte, nichts und wenig, dass leicht von der Hand geht. Da hilft nur an sich selbst zu glauben. Kleider waren und sind mir immer auch ein Schutz gewesen. Man greift ja nicht zu irgendetwas am Morgen. Sondern zieht sich auch eine Aussage an. Schau her. Da bin. Ich glaube, an mich selbst und das, was ich kann. Mit diesem Rock, in den ich mich schwer verliebt habe, gelingt das bestens. Musik ist auch eine Stütze, wenn es drunter und drüber geht. Ein Lied zum Festhalten auf Repeat. Seize the night war meines in den letzten zwei Wochen. „If you know, where you are when you wake up, something is wrong“, singt er. Dann habe ich …

Mittwochsmögen

Jeden Montag (heute Mittwoch, weil mir die Woche ein wenig durcheinander geraten ist): Zwei, die ich mag. Einen, den ich mag. Weil wenn schon durcheinander, dann richtig. Leonard Cohen. Das ist nichts Neues. Marianne Ihlen ist gestorben. Seine Muße. Die Bilder von ihr mag ich sehr. Ich mag sein Buch der Sehnsüchte. „Es ist ein Buch über das Schreiben und Reisen, über Abschiede und Erleuchtungen, Frauen und Hotels, Zigaretten und Liebe, über das Scheitern, die Sehnsucht und das Selbst“ heißt es und mehr muss nicht gesagt werden. Ich mag natürlich sehr viele seiner Lieder. Aber auch sehr diese Dokumentation über seine Zeit als Zen-Mönch. So long.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Das Wissen, dass es nicht nur mir so geht und die Hoffnung, dass die wirklich guten wiederkommen. Ich mag diese Tasche. Das Wissen, dass alles reinpasst, eingeschlossen. Die Hoffnung, dass ich dann vielleicht mal Schlüssel, Geldbeutel und was ich gerade brauche und nicht einen Teebeutel, von dem ich überhaupt nicht weiß, wie er da gelandet ist, habe ich noch nicht verloren. Ich mag dieses Lied. Weil es ein Klassiker ist. Und die Botschaft zeitlos: Nicht aufgeben. Die Hoffnung, den Glauben an sich selbst und dass sich die Dinge fügen.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Zeit zu haben. Für nichts bestimmtes und alles. Dann finden sich Dinge. So habe ich die Künstlerin Esther Stewart entdeckt und bin ganz angetan. Rothko-like, nur anders. Ich genieße es gerade so sehr Zeit zu haben um draußen zu sein und ziellos durch die Felder zu spazieren. Am liebsten in meinen liebsten Cortez-Sneakern. Ich mag dieses Lied so sehr. Stairs and Steps von Charlie Key. Wenn ich mich schon selbst nicht im Spielen verlieren kann, dann wenigstens selbstvergessenem Spielen zuhören. Die Wirkung ist dieselbe. Vielleicht ist es überhaupt das: So viel Zeit zu haben, das man sie ganz vergessen kann.

Montagsdienstagsmögen

Jeden Montag, manchmal auch erst Dienstag: Zwei, die ich mag. Das Gute sehen. Abschiede können einen auch bitter werden lassen. Aber nichts und niemand sollte so viel Macht haben. Deshalb: see the good. Das mag ich und das werde ich. Konsum ist keine Lösung, aber mit diesem Frida Kahlo Shirt als Erinnerung an eine, die mich immer fasziniert hat, ob ihrer Fantasie, ihrer Kraft allen Widerständen des Schicksals zum Trotz. [Oder dieser Sweater. Ganz ohne Begründung, weil wie schön ist der bitte?] Ich mag dieses Lied. Auch wenn es nur ein kleiner Ausschnitt ist, enthält es die für mich wichtigsten Zeilen: „Ich kann den Wind nicht ändern, aber die Segel drehen. … Es ist nie zu spät… Herzlich willkommen: NEUANFANG.“

Dienstagsmögen

Jeden Montag und in Ausnahmefällen auch mal dienstags: Zwei, die ich mag. Diesen zeitlosen Satz von Georgia O´Keefee.  Und ich schiebe Nassim Taleb hinterher, die gesagt hat: „What you know cannot hurt you.“ Furchtlos dem Leben begegnen. Für das ewige Auf und Ab bin ich bestens gerüstet mit diesen Schuhen. Wellenschuhen. In grau oder in rot. Immer ohne Socken, leichtfüßig, weil barfüßig im Herzen. Während ich keine Angst habe und alles in Bewegung ist, mag ich, ach was, liebe ich dieses Lied. Waiting for the moment ist so schön smooth und leicht. Morgens zu hören. Am Abend: No fear of falling für den Fall der Fälle, dass man/ ich doch auf dumme Gedanken kommen sollte.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Ich mag kleine Erinnerungen an das, was wichtig ist. Wirklich wichtig. Gerne geschrieben auf dieses Board. Ich mag dieses Streifenshirt, weil genau so eines ich noch nicht habe. Oder dieses T-Shirt. Goldenen Punkten gegenüber wäre ich auch nicht abgeneigt. Ich mag sowohl Melodie als auch Text des Liedes. I could die looking at you. Volle Leidenschaft am Wochenanfang – man kann schlechter starten.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Gegen alle Widerstände, gegen alles, was das Leben einem so entgegen schleudert, weitermachen. Auch mich zwischendrin auszuruhen. Auf diesem Daybed aus Berlin, bitte. Das hat es mir angetan. Tagesbett, was überhaupt für ein schönes Wort. Dieses und dieses Lied dazu mag ich dafür, dass sie mich in allen Turbulenzen bisher immer ruhig gemacht haben.

Hallo Tatendrang

Mittenrein ins volle, pralle Leben. Hallo August. Ich werde wandern, endlich wieder nach Berlin, ich werde Stand-Up-paddeln wie zuletzt in Nizza, aber jetzt an bayerischen Seen. Das ist mir völlig egal, ob das gerade Trendsport ist, das macht so ruhig, das ist so unglaublich entspannend wellenruhigmachend schön. Ich werde in meiner Hängematte liegen, habe viele Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren möchte, so viele Ideen für ein neues Essen im Kopf, darf vielleicht und hoffentlich eine Bibliothek zusammenstellen und noch viel mehr und überhaupt verspricht der August ein guter Monat zu werden. Und selbst wenn nicht. Immer ganz reingeben. Geistig gepackt und gerüstet wäre ich hiermit. Schön geformt: Diese Weingläser [1] sind so zart und filigran und überhaupt haben sie es mir sehr angetan. Frank Berzbach. Seine Bücher bedeuten mir sehr viel. Und das neuste [2] liegt schon auf dem Stapel. »Während wir uns an den abstrakten Sinnfragen abarbeiten, übersehen wir die überschaubare und gestaltbare Wirklichkeit.« Muss ich mehr sagen? Gazelle. Schon immer. Und jetzt neu aufgelegt und ich kann mich nicht zwischen rosa oder in mint [3] …

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Der Montag ist schon vorbei. Heute ist Dienstag. Und auch jetzt muss ich mich noch anstrengen, um etwas zu finden, dass ich mag. Der Freitag Abend hat Spuren hinterlassen und Risse in meinem ureigenen Gefühl von Sicherheit bleiben. Das war noch nicht verdaut, da kam am Sonntag Nacht eine Ahnung und am Montag die Gewissheit. Eine persönliche Geschichte und doch auch nicht. Da hat ein ganz feiner Mensch zu lange zu schwer an der Welt getragen und sie am Ende nicht mehr ertragen. Es gibt natürlich Dinge, die ich weiterhin mag und schön finde. Nur scheinen sie etwas belanglos gerade. Eine Sache nicht. Eine ist sehr passend, weil sie Mut macht, die Augen öffnet, das Stigma aufbricht. Ich mag das Gemeinschaftsprojekt von meiner Freundin Kirsten Becken, ihrem Vater und ihrer Mutter. „Seeing her ghosts“ heißt es und behandelt das Thema Schizophrenie. „Schizophrenie ist eine überbordende Innenwelt, die ein Leben in unserer Gesellschaft ohne „Verbündete“ fast unmöglich macht“, so beschreibt sie die Krankheit ihrer Mutter. In einem Interview mit Indre, das ich sehr gerne gelesen habe, erklärt sie es …

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Es heißt: Fake it till you make it. Ich wandle ab auf: Feier, bis es sich auch so anfühlt. Celebrate every tiny victory. Irgendwas ist immer. Irgendeinen Grund, um die Korken knallen zu lassen, wird sich wohl schon finden. Was ich deshalb dringend brauche und mag: Eine Konfettikanone für die Schreibtischschublade. Ich mag außerdem dieses Kleid sehr. Zum feiern, zum faul sein, einfach so. Ich mag dieses Lied sehr, schon sehr lange und immer wieder. „Blow out all the candles…“ Kerzen ausblasen, Konfetti hochwerfen, Siege feiern, auch die kleinen und wahlweise einfach das Leben. Kommt feierlich in die Woche.