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ein klein wenig

Was ich gerade ständig am Wochenende trage. (neben rotem Nagellack, aber der fällt in die Kategorie lebenslange Liebe und zählt damit nicht) Spitze. Perfekt zu Jeans und warmem Pullover. Das ist nur angedeutet. Nicht zu viel gesagt. Das tut der Nagellack ja schon. Und ist nicht nur Jeans und Pullover, sondern ein klein wenig mehr. Aber nur ein klein wenig. Funktioniert in schwarz, 20er Jahre like auch in weiß.

für immer angezogen

Was ich gerade dauernd trage und mich darin so wohl und zu Hause fühle, dass ich es gar nicht mehr ausziehen mag, darin schlafen könnte und mich frage, wie ich jemals vor dem Kleiderschrank stehen konnte und nichts zum Anziehen finden konnte. Meine damit-kann-ich-nichts-falsch-machen-Uniform für faule Tage, letzte Weihnachtseinkäufe und entspannt im Cafe sitzen, lesen und noch einmal einen Espresso bestellen-Stunden. Kupfernfarbene Schuhe, Boyfriendjeans, Jeanshemd, Kashmirpullover in Camel und Weihnachtsnagellack.

urwaldschön

Es ist was drin, was aus dem Regenwald stammen soll und hydrolisierte Weizenprotein-Aminiosäuren, die hier explizit benannt werden müssen, den wer sich die ausgedacht hat, der hat es auch verdient erwähnt zu werden. Ich kann nur sagen: Es riecht so gut und die Haare glänzen mehr.

ständiger Begleiter

Lange Zeit hatte ich die Klassiker. Ganz lange Calvin Klein. Irgendwann kam dann Molecules in mein Leben. Und ich bekomme ein Kompliment nach dem anderen. Molecules 01 von Geza Schön. Er kreiert auch Düfte, die nach frischen Büchern riechen. Und eben Molecules. Das soll nach Modernität duften. Es ist wohl auch kein Parfüm im klassischen Sinne, weil es nur aus Alkohol,  Wasser und einem Duftstoff besteht. So reagiert es erst auf der Haut und riecht bei jedem Menschen anders. Mein Kaufargument war, dass Molecules sich  zu anderen Parfums verhält wie Bauhaus zu Barock. Es sei Purismus auf die Spitze getrieben. Und damit für mich schon im Einkaufswagen. In meinem Lieblingsladen in Berlin. Geza Schön hat wohl gesagt, dass „wer Molecule 01 trägt, wird auf der Straße angesprochen.“ Auf der Straße ist mir das noch nicht passiert. Dafür aber im Büro, im Cafe und von Freunden. Nie mehr ohne.

entscheidungsfreudig

Ob meine Haut ein Abbild meines Lebens oder mein Leben das Abbild meiner Haut ist, weiß ich nicht. Aber so wie ich nicht immer genau weiß, was ich will. So weiß das auch meine Haut nicht immer. Mal zu trocken, mal wieder nicht. Dieses Puder passt sich den Umständen an. Ist nicht nur Puder, sondern gibt auch Feuchtigkeit. Wie es das macht, das weiß ich nicht. Aber dass es wunderbar ist und ich mich so französisch damit fühle, denn schon Coco soll sich vor dem zu Bett gehen noch abgepudert und parfümiert haben. Das will ich. Damit kann ich leben.

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag: Mit siebzig so aussehen [1] und mit dieser herrlich lässigen Attitüde und einem Lächeln in die Welt blicken. [2] Ein Kleid, so zeitlos und schlicht, dass ich es auch noch in zwanzig Jahren werde tragen können.

korrekt

Bluse und Hose. Damit fühle ich mich angezogen. Blazer drüber, wenn es offizieller ist. Zusammen gibt es mir das gute Gefühl, dass zwar soviel falsch zu machen wäre, aber wenigstens in der Kleiderfrage alles geklärt ist. Neu entdeckt in diesem Jahr: Seidenblusen. Ohne Kragen. Mit Taschen. In bitte allen Farben. Sie fühlen sich noch besser auf der Haut an, sehen lässig und dennoch angezogen aus. Eben so als hätte ich alles richtig gemacht. Auch wenn es schief geht.

Emerson

  Emerson Fry hat es mir schon lange angetan. Die neue Herbstkollektion tut ihr übriges dazu. Einmal das gelbe Kleid, die Sneakers und ja, ich denke über Jogginghosen-anmutende Beinkleidung nach. Ebenso und immer noch verliebt bin ich in ihr Haus, ihren Stil und ihre immer guten Tipps.

perfekt

  Diese Kombination ist perfekt. Eine große, klobige Männeruhr {1} fände ich schick und den richtigen Kontrast zum Kleid {3}, das im Winter auch als Tunika taugen würde. Die Ballerinas als Schuhwerk {2} sind sowieso alternativlos. Ich sage, ja perfekt. Jetzt muss sie nur noch meins werden.

Comeback

Auf einmal ist es wieder da. Das Jeanshemd. Ein Kleidungsstück, das ich seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr im Schrank hatte. Auch nicht vermisst habe. Aber nun wäre es wieder Zeit. In den schönsten Kombinationen läuft es mir über den Weg. Der Mut für den glänzenden Auftritt fehlt mir noch, aber wenn Garance Dore es trägt, gibt es kein Halten mehr. Wer kann bei so einem [1] in Kombination mit jener [2] Hose schon Nein sagen?