das echte Internet

republica_2Was ich am eindrücklichsten fand: Jutta Allmendinger über Zeit, Geld und Familie. Wie Jugendliche sich selbst und andere einschätzen und dass diese Sichtweisen so oft auseinandergehen. Neues über die Zukunft der Arbeit. Ein Klassiker. Etwas über die Zukunft des Journalismus. Und so vieles mehr.
Einer meiner liebsten: Wie Internet das literarische Schreiben verändert. Da standen zwei, die erzählen wollen und etwas zu sagen haben. So berührt war ich. Wie ich es immer bin, wenn ich Menschen begegne, die leidenschaftlich sind, die einfach machen. Überzeugungstäter. Die Bücher der beiden sind schon bestellt.

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Was mich nachdenklich gemacht hat: Elisabeth Rank. Digitaler Nachlass. Ein Wort, das ich bisher nicht kannte. Und dessen Existenz allein mir zeigt, dass das Netz für viele so viel mehr ist. Wie es ermöglicht, dass etwas weiterlebt. Und wenn es nur ein digitales Profil ist als die Summe eines Lebens in der heutigen Zeit. Vielleicht auch eine erste Antwort auf die Frage, die ich mir so oft stelle, nämlich warum das eine echtes Leben genannt wird, ob das andere dann ein falsche ist und welches jetzt nun bitte das richtige ist.

Und genau das war die re:publica für mich. Das digitale Leben in echt.

3 Comments
  1. julie

    10. Mai 16:09

    danke dir für bild und gedanken von dort. einiges schaue ich mir in ruhe an, das programm wirklich spannend. digitaler nachlass, darüber wollte ich vor 5 jahren meine diplomarbeit schreiben. damals gab das thema noch nicht so viel her, heute umso mehr. schön, dass sich menschen mit klugen gedanken und fragen mit dem thema auseinandersetzen. das digitale leben bleibt aufregend und ich bin selbst gespannt, was es noch für uns bereit hält.

    • stepanini

      10. Mai 16:25

      Liebe Julie, so lange will ich Dir schon schreiben. Alle Bonbons schon vernichtet, alle Pfefferminz auch und Deine zwei Bücher begleiten mich. Ich brauche noch ein wenig…

      Digitaler Nachlass. Ich kannte das vorher nicht. Und ein wenig hat es mich auch schockiert, gebe ich zu. Weil doch von einem Menschenleben mehr übrig bleiben muss als ein digitales Profil. Oder ob es heute eben wirklich das ist. Unser Vermächtnis. Früher war es etwas Handgemachtes, heute sind es Spuren im Netz.

      Und immer wieder eben diese Frage, warum es echtes Leben heißt und ob dass bedeutet, dass das andere unecht ist? Auf jeden Fall sehr spannend. Liebe Grüße

  2. […] war auf der republica. Das war ich schon im letzten Jahr und ich bin immer wieder auf Konferenzen und auf Zukunftskongressen, aber irgendwas ist dort […]

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