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dünn und dick

dünn und dick

Weizenwampe hin oder her, den Vorsatz Kohlenhydrate wegzulassen links liegen lassen – alles vergessen angesichts dieses Brotes. Abgesehen davon, dass ich diesen Ernäherungsmantras nicht allzu viel Glauben schenke, ist dieses Brot es wert, sie alle über Bord zu werfen. Das Brot ist dünn, so hauchdünn und zart, dass es fast in die Kategorie Kracker passt. Der Belag ist quasi schon drauf in Form von roten Zwiebeln, Sesam, Knoblauch und Pfeffer. Es ist eines dieser süchtig-machenden Brote. Von der Sorte nur noch eines, noch ein ganz kleines und noch eines. Und auf einmal ist der Brotkorb leer. Aber so etwas Hauchdünnes kann bestimmt niemals nie dick machen. Und wenn doch, dafür hat es sich gelohnt.

Hauchdünnes Brot
zum Bestreichen:
* 30 ml Olivenöl
* 30 ml Wasser
* 1 Knoblauchzehe
für den Teig:
* 160 Gramm Mehl für Brot
* 5 Gramm Salz
* 50 ml Olivenöl
* 75 ml Wasser
für den Belag:
* 1/2 rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
* Sesam
In einer Schüssel die 50 ml Öl mit den 75 ml Wasser, Mehl und Salz vermischen (nicht kneten, nur mischen).
Abdecken und ruhen lassen für zehn Minuten.
Mit dem Kneten beginnen, indem man einen Teil des Teiges am Schüsselrand hochzieht und in die Mitte drückt. Die Schüssel leicht drehen und den Vorgang zehn Mal wiederholen. Abdecken und ruhen lassen für 5 Minuten. Das Kneten und Ruhen lassen bis zu fünf Mal wiederholen, bis sich der Teig glatt und elastisch anfühlt.
Dann in vier gleiche Teile aufteilen und mit den Händen ganz leicht und vorsichtig auseinanderziehen. Stück für Stück bis in die äußeren Ecken eines mit Backpapier ausgelegten Backbleches. Der Teig wird an einigen Stellen fast transparent. 15 Minuten ruhen lassen. Derweil den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Knoblauchzehe zerdrücken, die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Den Teig mit der Öl-Knoblauchmischung bestreichen, Zwiebeln und Sesam drüberstreuen. Für fünf bis zehn Minuten in den Ofen.
 
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