Eine Liste: Resonanzerzeuger

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Hartmut Rosa hat in einem Artikel im aktuellen Stern den schönen Satz gesagt: “Resonanz ist, wenn die Welt antwortet, obwohl man gar nicht gefragt hat.” Er hat ein ganzes Buch über Resonanz geschrieben, warum sie so wichtig ist, warum wir sie suchen sollten. Gerade jetzt. “In dem Wahn etwas darstellen zu müssen, verpasse ich es zu fühlen, zu sein, mich wirklich vom Leben berühren zu lassen.”

Eine Liste von Texten, Musikstücken, Interviews, die etwas zum Klingen bringen, fühlen lassen.

  • 40: Wie das so ist mit der 40, was sie mit einem macht. Zwei Frauen, die ich sehr mag schreiben darüber auf ganz unterschiedliche Art. Beide so gut: Bleu und Marlene.
  • Dieser Text von Saralisa Volm übers Scheitern, über Scham, übers ehrlich sein – auch zu sich selbst.
    “Von den schwachen Momenten bekommt hier keiner was mit. Hier ist Glanz, hier ist Soße, hier sind Dekokirschen, die ich mir sachte in den unersättlichen Mund gleiten lasse. Ich will mehr, und dafür wird auch mehr gegeben.”
  • Noch einer. Zum gleichen Thema. Warum gerade wir Frauen uns so kaputt machen, überbieten im perfekt sein, im perfekt sein wollen, perfekt sein müssen, denken perfekt sein zu müssen. Und was Grünkohl und Ballet Barre damit zu tun haben. Habe ich lange drüber nachgedacht. Tue ich noch immer.
  • Mein neues Lied zum Ankommen, Herunterkommen, Ausruhen: River flows in you oder aber Vagvissa.
  • “Mach Dein Ding” sage ich mir immer. Ein Artikel erklärt was die fear of other people´s opinion oder FOPO mit einem macht und was Wissenschaftler dazu sagen.
  • Eine Ausstellung, die zeigt, was Frauen trugen als sie vergewaltigt wurden. Bedrückend. Erdrückend. Und deshalb so gut und wichtig.
  • Die Zeichnungen von Melanie Garanin bedeuten mir viel. Sehr viel und zu viel nah als dass ich hier darüber schreiben könnte. Aber sie machen etwas mit einem, mit jedem. Das weiß ich. Die Geschichte hinter ihren Kerzentieren. Die Geschichte von Nils.
  • Ich hatte über “Die Gesellschaft der Angst” hier schon geschrieben. Es hat mir vieles erklärt, das mir zuvor unerklärlich schien. Das ist ziemlich viel für ein Buch. Ein Interview mit dem Autor Heinz Bude oder der Klassiker: Im Streitraum mit Carolin Ecke.
  • Outnumbered auch ein gutes Lied. Nicht so gut wie “After Rain” von ihm, aber vielleicht muss ich mich auch noch reinhören.
  • Ich lese gerade ein Managementbuch und alleine schon das Wort Managementbuch widerstrebt mir. Mich hält immer noch der Gedanke es gut machen zu können, anders, neu. Das Buch, das ich lese heißt Reboot und ist von Jerry Colonna. Und weil ich es so gut und anders finde und seine Aussage mag, dass man erstmal sich selbst führen muss bevor man sich an andere wagt höre ich gerade so viele Vorträge von ihm wie nur irgendwie möglich. Diesen hier beispielsweise.
  • Ich habe diesen Film gesehen. Reiss aus. Er hat etwas mit mir gemacht.
  • Ich arbeite gerade hieran. Schon viel zu lange. Lange heißt seit über zwei Jahren mal immer wieder nebenher. Aber bald ist es soweit und wenn es so wird, wie ich es mir erhoffe, dann wird es groß.
Völlig zusammenhangslos, aber muss in die Liste: Bestes Frühstück in München: Maria in der Klenzestraße. So gut.

Noch etwas stand in dem Artikel. Ein Satz, von einem anderen Guten. Harald Welzer: “Die Welt ist zum Verändern da. Nicht zum Ertragen.”

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1 Comment
  1. Manuela

    17. August 15:18

    River flows in you… Was für ein berührendes Stück.. Danke dafür:)

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