Fremdes vertraut

 

Als Zugereiste war es mir lange fremd. Aber jetzt kann ich es genießen. Das Schönste war die Einladung zum Weißwurstfrühstück. Eine kurze Nachricht aufs Telefon, das Haus versammelt sich, jeder bringt etwas mit, Besteck und Teller werden improvisiert und da ist eine Gemütlichkeit, die nicht aufgesetzt ist und ja – ein Gefühl von Heimat.
Das Fremde im eigenen Land ist mir nah geworden.

9 Comments
  1. Anna-Lena

    13. Oktober 23:44

    Das geht mir genau so. Allein die Weißwurst. Nichts war mir „oben“ suspekter. Jetzt immer öfter zu sehen wie hier „unten“ die Familie vom Bayer in Genuss zergeht, wenn sie auf dem Tisch landet: Heimelig.

    • stepanini

      14. Oktober 21:57

      Ja, nie fühle ich mich „deutscher“ als im Ausland und in Bayern. Liebe Anna-Lena, etwas ganz anderes. Nächstes Jahr steht Japan auf dem Programm. Hast Du Tipps? Ich kenne das Land gar nicht, aber es fasziniert mich und ich habe zwei Wochen Zeit.
      Für Donnerstag drücke ich ganz feste die Daumen.

    • julie

      17. Februar 17:45

      das sehe ich gerade erst… oh japan, das steht auch auf der liste! kennst du den tokyo guide von hello sandwich? ganz neu von ihr aktualisiert!

    • stepanini

      17. Februar 18:28

      Liebe Julie, nein. Kannte ich noch nicht. Aber mir gleich angesehen. Im Oktober soll es losgehen. Habe gehört, dass der japanische Herbst jeden Indian Summer in den Schatten stellt. Und Du? Konkrete Pläne?

  2. Anna-Lena

    15. Oktober 19:18

    Japan… Wie wunderbar! Erzähl doch was du möchtest und wo die Reise (bisher) hingeht – ich kann dann gerne ein paar Tipps beisteuern. (anleko at web de)
    Danke, fürs Daumen drücken. Ich hoffe, München ist mir wohl gesonnen.

    • stepanini

      28. Oktober 23:46

      Bin noch am Lesen und Sortieren. Ist ein ganz fremdes Land für mich.

    • Anna-Lena

      30. Oktober 10:49

      Hilfreiche Lektüre könnte die neue „inAsien“ sein, die es am Bahnhofs- oder gut sortiertem Kiosk gibt. Die Nov/Dez-Ausgabe widmet sich mit recht großem Spezial dem Thema Japan. Sie lag gestern im Briefkasten und nach erstem Überfliegen, scheinen die Artikel wieder einmal gut zu sein.

  3. Schokozwerg

    19. Oktober 19:25

    So treffend in Worte gefasst, damals dort genauso erlebt. Nur Heimat habe ich nicht gespürt, eher das wachsende Gefühl vom Willkommensein. Die Brezn habe ich mitgenommen.

  4. Heimat | stepanini

    16. Februar 21:31

    […] War ich da. Mittendrin. Und es fühlte sich gut an. Heimatlich. Zugehörig. Nach und nach, manchmal gab es da diese Momente da war es mir vertraut. Das Dirndl, das Weißwurstfrühstück. Immer noch […]

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