Kann man das essen?

Kann man das essen? Überraschungsmomente beim Essen zu schaffen, verschafft mir eine diebische Freude. So geschehen mit der Olivenerde.

Eine Schicht Oliven, klein hacken. Hacken. Nicht aus Zeitersparnisgründen in den Mixer geben. Das führt einzig und allein zu Olivenpaste und lehrt einmal mehr, dass es im Leben keine Abkürzungen gibt. Ich weiß, wovon ich rede.
Also mit dem Messer und von Hand ganz fein haken. Bei 180 Grad im Ofen trocknen. Für zwei Stunden. Immer wieder wenden. Cornichos ebenfalls sehr klein hacken. Buchweizen für zehn Minuten rösten und unter die Oliven rühren. Das sind die Erdkrumen. Die Cornichos ebenfalls fein unterrühren. Sie geben der Erde den Anschein, dass sie gerade frisch umgegraben sei und lassen alles leicht fallen. Würzen.
olivenerde
Die Olivenerde ist im Geschmack sehr dominant. Eie Tasse mit kleingeschnittenem, gedünstetem Gemüse oder einer Kräutermousse bedeckt mit einer Schicht Olivenerde ist allerdings eine unschlagbare Kombination. Schnittlauch, einer abgeschnittenen Karotte, Radieschen oder Blumenkohl drauf setzen und das Ganze sorgt für den schönen Effekt.
olivenerde - Kopie (2)
Kann man das essen?
Man sollte.
Denn das Auge isst zwar mit, macht aber nicht satt.

8 Comments
  1. gardaseepur

    16. April 17:50

    eine tolle Idee !!!

  2. tomatenblüte

    16. April 19:48

    So was gefällt mir!

  3. siska

    16. April 23:01

    oh yay, genau mein geschmack♥

  4. Earny from Earncastle

    17. April 10:14

    Wow. Wunderbare Idee!

  5. Kiki B

    17. April 11:45

    😀 wie großartig! Das sieht wirklich super aus… und nun überlege ich, ob ich damit nicht meine Schwiegereltern in Spe damit etwas aufs Glatteis führen sollte… die hätten bestimmt Spaß daran 😉 Eine ganz wundervoll Idee! Liebe Grüße, Kiki

  6. somehowsophie

    28. April 20:43

    Eine ganz wunderbare Idee, so etwas muss ich auch einmal probieren! Hut ab! 🙂
    Alles Liebe,
    somehowsophie

  7. Dagmar Fischer

    23. Dezember 12:41

    Hallo!
    Warum werden die Oliven GEHAKT!, die Cornichons korrekteweise GEHACKT?
    Hört sich trotzdem verlockend an!
    Gruß D. Fischer

    • stepanini

      23. Dezember 13:26

      Liebe Dagmar,
      dahinter steckt keine tiefschürfende Küchenphilosophie, sondern einfach die Tatsache, dass ich meistens nachts, spät abends oder am frühen Morgen schreibe und dann geht so ein Buchstabe mal verloren.
      Schöne Grüße, Stephanie

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