Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Um ehrlich zu sein, mag ich das gerade nicht, aber man muss es nehmen wie es kommt. Gefühlsdschungel. So viele Dinge, die in der Schwebe sind und ich mittendrin in irgenwie in irgendwas dazwischen. Das Alte passt nicht mehr, aber was das Neue sein könnte, weiß ich auch noch nicht. Lost in the jungle. Muss ich mit leben lernen. Das dazwischen genießen lernen. Und das Schwierigste von allem: geduldig sein.
Gut zu wissen, dass einige Dinge sich nie ändern. Wie die Liebe für Streifenshirts. Gerne auch Röcke.
Ich mag dieses Lied, dass ich in den tiefen Weiten des Internets entdeckt habe. Es hat etwas. Etwas sehr Feines und Zartes. Etwas Entwirrendes.

Findet Euch gut zurecht.

5 Comments
  1. Verena

    9. Juni 8:40

    Du hast die perfekten Worte für den Zustand gefunden, in dem ich mich auch gerade befinde. Nicht mehr da aber auch noch nicht angekommen. Und dazwischen ein großes Gefühl für jemanden, dass eigentlich nicht sein darf.
    Hab einen schönen Tag!

    • stepanini

      12. Juni 19:51

      Das kenne ich auch. Beides. Das kommt auf Unruhezustände ja meist noch obendrauf.
      Ich wünsche Dir alles Gute und Orientierung und Ruhe.

  2. Nina

    12. Juni 8:22

    Ich kann mich nur anschließen. Das Alte ist im Grunde schon lange ausgetragen und das Neue erscheint auf den zweiten Blick doch nicht als die große Chance. Dazwischen all die Hoffnungen und Ängste, ein riesiges Chaos.
    Liebe Grüße aus dem Regen
    Nina

  3. Katja

    12. Juni 14:50

    Was für ein wunderbares Lied! Gänsehaut. hach.

    Und diesen ZWischenzustand hast du so treffend beschrieben. Ich bin auch zu gerne mit der Brechstange am Werk, ungeduldig. Und gerade auch in der Schwebe. Das Alte mag nicht mehr passen, fühlt sich unstimmig an. Und das Neue, ist noch im Nebel. Es erfordert viel Geduld, es einfach mal sein zu lassen, den Nebel lichetn zu sehen und den Weg zu erkennen ohne blindlings loszustiefeln.

    • stepanini

      12. Juni 19:50

      Die Brechstange, die kenne ich auch. Mir hat jemand mal das Bild vom Wellenreiten mitgegeben. Und das mag ich. Weil es genau so ist, manchmal bist Du auf der Welle und es läuft einfach, Dinge ergeben sich, fügen sich, Türen öffnen sich, alles gleitet so smooth dahin. Und dann wieder will ich etwas, erzwinge und nichts geht. Das hatte ich jetzt schon so oft das man meinen könnte, ich wüsste wie es geht. Aber naja. Lernen dauert.

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