alles sonst so, denken, lesen
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verstanden

094095„Und als er die langen Tage und Abende beschrieb, die er allein in seinem Zimmer verbracht hatte, berichtete, wie er gelesen hatte, um jene Grenzen zu überwinden, die ihm sein deformierter Körper setzte, und wie er allmählich ein Gefühl von Freiheit gewann, das wuchs, je deutlicher ihm das Wesen dieser Freiheit wurde, da empfand William Stoner eine Nähe zu ihm, mit der er nicht gerechnet hatte; […]

Er wusste, er hatte die gleiche Verwandlung erlebt, die Epiphanie, durch Worte etwas zu erkennen, was sich in Worte nicht fassen ließ…“

aus: Stoner von John Williams und Bernhard Robben

3 Kommentare

  1. Epiphanie klingt ein bisschen wie Stephanini … Ich mag sie immer wieder sehr, deine Zitate … und Bilder. Einen schönen Wochenstart!

  2. Anonymous sagt

    Dein Blog ist super! Danke.

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