aufgelistet: in die Vollen gehend

013 018Es war eine volle Woche. Eine, die voll und satt macht im guten Sinne. Die mich herausgefordert und mir einiges abverlangt, aber mir auch so viel zurückgegeben hat.

Was in den nächsten Wochen die gleiche Wirkung haben könnte.

  • Coconami. Einmal bei einem Konzert erlebt und es war um mich geschehen. Zwei Japaner, gestrandet in München. Zwei Kulturen miteinander verwoben in einer Musik, die ruhig ist und still, manchmal verspielt und einfach wunderschön. Am Montag im Konzert wird die neue Platte gefeiert.
  • auf der Art Muc gibt es Brot und Wasser und Kunst.
  • mich mit einer Tasse Kaffe auf dieser Seite verloren. So schön, dass ich es nicht verstehen muss.
  • toller Blog, in einer Sprache, die ich ebenfalls nicht verstehe. Aber im Juli sind sie in Berlin, dank Fräulein Sonntag.
  • diese Blumeninstallation ist so unglaublich, weil einfach anders gedacht und dadurch so bestechend.
  • eine der schönsten Wohnzimmersendungen. Senore Matze Rossi besonders, der so unbekümmert Sozialpädagogik lehrt, mit seiner Punkband tourt, aber auch als Songwriter ganz leise Lieder aufnimmt, Yogalehrer ist und drei Kinder hat. Und diese Unbeschwertheit und Selbstverständlichkeit, mit der es sich das Leben einfach für sich passend macht, die hat mich ebenso berührt, wie seine Lieder.
  • Und noch etwas hat er mir gegeben. Sein Name lies mich wiederentdecken die schönste Serie, die es im deutschen Fernsehen mal zu sehen gab und die so in der Zeit stehengeblieben und aktuell in einem ist: Herr Rossi sucht das Glück.
  • ein Film über die Künstlerin Katharina Grosse bei Julia entdeckt, indem sie neben vielen klugen Dingen über Farbe und Räume, dieses sagt:

„Ich denke, dass Erfahrung hinderlich ist, eigentlich. Die Erinnerung an Erfahrung behindert einen, weil es ein vergangener Zeitpunkt ist, zu dem man etwas Bestimmtes herausgefunden hat und dann will man das, weil es damals erfolgreich war, heute wieder so machen und macht eventuell etwas, was jetzt in diesem Moment gar nicht sinnvoll ist, sondern nur, weil es damals gut war und dadurch bilden wir dann diese Gewohnheiten heraus, aus denen wir nachher vielleicht sogar denken, wir sind das.“

2 Comments
  1. Suzanne Slee-Snoek

    25. Mai 13:09

    My german isn’t that good too but luckily i will be speaking English in Berlin. Thank you for sharing. Your blog is pretty and i am looking foreward to meet you there.
    Alles Liebe,

    Suus from Food Bandits

  2. philuko

    27. Mai 9:29

    Wie schön, dass du diesen Film verlinkt und das Zitat herausgeschrieben hast. Das hat mich auch sehr beeindruckt. Liebe Grüße!!

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