122128283Neugierig. Auf alles und auf jeden. Und staunen können. Wenn ich mir die zwei bewahren kann, dann mache ich mir keine Sorge. Und ich möchte nicht darauf schauen, was es bringen könnte am Ende. Das kommt schon und selbst wenn nicht, ist es auch egal.
Einiges, dass mich neugierig und staunen gemacht hat.

  • Alleine. Warum es gut tut, Dinge alleine zu tun. Und warum das zum Auslaufmodell werden könnte.
  • Als ich das erste Mal das Wort “digitale Persönlichkeit” gehört habe, bin ich ein wenig erschrocken. Wer oder was soll das sein? Ob man es merkt wenn sie entsteht? Glücklich sollte sie sein. Das sehe ich immer wieder, wie sich so viele da ins Zeug legen. Und das ist anstrengend. Ein Text, der nachdenklich macht.
  • Eine Sendung über das Laufen. Und ich packe die Laufschuhe aus.
  • Seit ich diesen Podcast gehört habe, möchte ich die Ausstellung mit Louise Bourgeois sehen. “Art is a guarantee of sanity”. Ja, das ist sie.
  • Wie Instagram die Fotografie verändert. Und wie unserer Wahrnehmung der Realität oder auch nicht.
  • Der Bildstil ist nicht meiner. Aber berührt hat es mich trotzdem. Wie die Liebe in den kleinen Dingen steckt. In ganz vielen Momenten zwischendrin, die nicht so groß sind und zu wenig spektakulär, als dass sie genug Stoff für Filme oder Romane lieferten, die aber das sind, was es ausmacht am Ende und im Leben. Die ich oft übersehe, weil ich glaube, sie seien selbstverständlich. Sind sie nicht.
  • Ich mochte die Bürgeruniversität sehr. Und jetzt habe ich entdeckt, dass es einige Antrittsvorlesungen und Reden der Zeppelin Universität auch für unterwegs gibt. Peer Steinbrück, der ein so brillianter Rhetoriker ist oder Gerhard Roth, der Gutes über Bildung, Persönlichkeit und Lernen sagt. Von der Leuphana die Ästhetik-Vorlesung von Richard David Precht mochte ich auch sehr. Ästhetik-Professoren sind grundsätzlich ja toll. Wissen wir seit Sloterdijk. Wozu ich das alles brauchen kann, weiß ich auch nicht. Aber alleine die Tatsache, dass es das alles gibt, aber noch viel besser, ich darauf zugreifen kann – dafür lobe ich mir das Internet so sehr.
  • Weswegen ich mich auch freue auf drei Tage re:publica. Wie sich das Netz verändert und die Welt. Wenn man nicht selbst dabei ist, kann man sich das auch über das Internet ansehen. Ich sage ja, tolle Sache das Netz.
  • Eine Blogneuentdeckung. So klug und ironisch und jung. So anders schreibt sie.
  • Wie ich Anne Will mag. So sehr. Und jetzt trifft sie Frau Bauernfeind und antwortet so ehrlich und klar. Tolle Frau. Nochmal mehr.