machen und Zeit lassen

005008Es gibt Zeiten, da fließt alles so leicht von der Hand. Das Machen, das Anpacken, etwas zu sehen, wo vorher nichts zu sehen war, Fäden zu spinnen und aufzunehmen und so vieles. Es sprudelt einfach so vor sich hin. Und jetzt ist gerade eine Zeit, da sprudelt nichts, da scheint es fast versiegt und da fällt alles so schwer und natürlich nicht alles, weil vieles auch gut ist, aber irgendwie ist jede Handbewegung, jeder Schritt, jede Forderung, die das Leben eben so stellt, eine zu viel. Die Leichtigkeit ist verschwunden und die Müdigkeit hat sich so leise eingeschlichen.
Und zuerst ist da diese schleichende Angst, dass es so bleiben könnte, sich einnistet und wohnlich wird.
Das macht nichts. Das geht vorüber. Vor allem seit ich weiß, dass ich bald ein paar Wochen haben werde, die frei sind von Verpflichtungen oder nur voll von selbstauferlegten. Und alleine mit dem Entschluss und der Freiheit in Sicht, ist da wieder ein Hauch dieser Leichtigkeit und eine Gewissheit, dass es auch dieses Mal gut werden wird. Vielleicht weil ein Ende in Sicht ist und damit der Aussichtslosigkeit die Perspektive genommen. Weil ich jetzt schon weiß, dass wenn wieder Ruhe einkehren kann und ich Luft holen, dann wird es im Kopf auf einmal wieder laut, weil mir auf einmal wieder viele Dinge auffallen und einfallen und das man das doch auch so machen könnte oder vielleicht so und dann spinnt es wieder das Rad und es sprudelt und Ideen kommen und die Lust anzupacken und zu tun und passieren lassen.
Wird auch mal wieder Zeit.

7 Comments
  1. WSAKE

    17. Juli 7:19

    und bis dahin das allerbeste!

  2. allesistgut

    17. Juli 8:42

    Solche Phasen hat jeder Mal. Gut zu wissen, dass das vorübergeht und dazu gehört. Alles Gute für Dich und eine schöne freie Zeit.

  3. Andrea

    17. Juli 10:46

    Ich frage mich, wie es sein kann, dass deine Gedanken und Worte immer wieder meine aktuelle Gefühle und Situationen wiederspiegeln. Du triffst es. Auf den Punkt. So angenehm zu lesen!

  4. Anita

    18. Juli 19:38

    Danke für diese Gedanken, Stephanie, entlastet mich gerade sehr…alles darf GENAU SO sein. Anita

  5. hagebuddenbrooks

    18. Juli 21:13

    Da kann ich dir nur zustimmen!
    Und glaube mir: Nach einigen Tagen oder Wochen, die „frei sind von Verpflichtungen“ fühlt man sich, als könne man die Welt aus den Angeln heben.
    Ich drücke dir dafür die Daumen!

    Viele Grüße
    Felicitas

  6. zuhauseundunterwegs

    20. Juli 20:03

    so passend in worte gepackt liebe stephanie. hab noch einen feinen sonntag, LG daniela

  7. tine

    20. Juli 22:53

    geniesse die vorfreude
    die leider vergeht
    wenn es da ist
    sich aber im jetzt so gut anfühlt

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