Schöne Hülle, toller Kern

Neues, Ungewohntes, Interessantes erregt immer meine Aufmerksamkeit. Vielleicht ein Grund, warum mich dieses Rezept schon lange gereizt hat. Nicht wegen des Brownie-Klassikers, sonder der Darreichungsform. Die ist wichtig. Klar zählt auch das Innere, aber wenn die Verpackung derart verzückend ist, bin ich erst einmal geblendet.
Das ideale, kleine Ostergeschenke für alle Lieben, Kollegen, Bekannte oder für den opulenten Osterfrühstückstisch. Die Umsetzung hatte es aber in sich. Weniger das Brownie-Rezept, aber die Eier-Vor- und Zubereitung erfordert Geduld, Fingerspitzengefühl, noch mehr Geduld und noch mehr Feinfühligkeit. Mit der ich heute nur so halb gesegnet war.

Die Vorbereitung:
Eier vorsichtig ausblasen und dann eine halbe Stunde lang in Salzwasser getränkt ruhen lassen. Abtrocknen und ein wenig Öl ins Innere füllen, schütteln, so dass es sich gut verteilt. Alles sorgsam wieder abtrocken. Eine Schale mit zerknüllter Alufolie auslegen, so dass die Eier aufrecht drin stehen können.
Liest sich sehr einfach. Hat mich in der Praxis fast eine Stunde gekostet.

Der Hauptgang:
200 gr. Schokolade gemeinsam mit 125 gr. Butter über dem Wasserbad schmelzen. Derweil 3 Eier (daran mangelt es dank Ausblase-Aktion ja nicht) mit einer Tasse Zucker schaumig schlagen. Anschließend die flüßige Schokoladenmischung unterrühren, dann nach und nach 1 Tasse gemahlenes Mehl und einen Teelöffel Salz dazu.
Liest sich sehr einfach und war auch sehr einfach.

Fertig.
Jetzt nur noch die Eier zu jeweils 3/4 mit der Brownie-Mischung füllen und für 10-15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen.

Auskühlen lassen und fertig. Schöne Hülle, toller Kern. Für feinfühlige Perfektionisten ohne Kinder und mit viel Zeit.

 

9 Comments
  1. lingonsmak

    1. April 11:47

    oh, danke für den letzten hinweis 🙂 es sah aber auch schon ohne worte danach aus – sehr sehr fein!

  2. Fee

    1. April 14:40

    Ich plane das für Ostern und überlege ernsthaft fertig ausgeblasene Eier zu kaufen… Mmh. Mal sehen :)!

    • Katja

      1. April 16:52

      sowas gibts?

      das probier ich – die wildschweine werf ich raus 🙂

  3. Lena

    1. April 16:06

    Sehen toll aus! Wie viele fertige Eier hast du denn rausbekommen?
    Ich würde die ja gerne ausprobieren, aber was mach ich mit den ganzen übrigen Eiinhalten? Schwierig, schwierig ;).

  4. ofenkieker

    1. April 16:51

    Das ist ja eine grandiose Idee! Für wieviele Eier reicht denn der Teig? Liebe Grüße!

  5. Krisztina Hollstein

    1. April 19:07

    Super Idee, nur eine kleine Frage… Wie kriegt man die noch flüssigen Teig in die ausgeblasene Eier rein??? Dass kostet bestimmt viel Nerven, oder??

    • stepanini

      1. April 19:20

      Liebe Krisztina,
      mit einer Spritztuete und dem kleinsten Aufsatz. Oder einfach den Teig in eine Plastiktuete fuelle, ein kleines Loch reinschneiden und so fuellen. Das war der nervenaufreibendte Part. Habe auch lange gebraucht, um ein Gefuehl zu bekommen, wann ein Ei gut gefuellt ist und wann nicht. Aber ich bin m eine Erfahrung reicher.

      Zum grossen Oster-Brunch werde ich sie nicht machen, weil es mir dazu zu aufwaendig war.

      Liebe Gruesse

      Stephanie

  6. Krisztina Hollstein

    1. April 19:10

    Ich wollte natürlich „dass“ mit einem „s“ schreiben… und den! Teig…

    Aber so was passiert, wenn man zu schnell ist!! Ärgerlich!

  7. Anke

    1. April 20:41

    OMG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das ist ja eine fabelhaft Idee!

    …und die schönen Bilder ;o)

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