Drei Worte, die alles sagen
„Wachse und gedeihe“. Drei kleine Worte am Sonntagmorgen, die mich mehr berühren als alle Lobgesänge, Fürbitten oder die gesamte Predigt.
So oft schon gehört und natürlich bekannt, aber nun sitze ich da in einem Gottesdienst, weil ich es versprochen hatte, weil es sich eben so gehört, mehr den Freunden zu Liebe als aus einem eigenen Antrieb heraus und gegen einen Widerwillen kämpfend, der immer auftaucht, wenn etwas mehr aus der Verpflichtung als aus meinem eigenen inneren Wunsch heraus geschieht.
Und doch bin ich immer wieder gerührt auf diese seltsame Art und Weise, wenn Menschen sich Unmögliches versprechen oder, wie jetzt, ein sehr kleines Wesen gefeiert und getauft wird.
Und wenn ich schon irgendwo bin, dann immer ganz, denke ich mir. Da sitze ich so und höre diese drei Worte, mit denen man das Kind ins weitere Leben entlässt: „Wachse und gedeihe“
Religiös oder nicht, Glaube hin oder her, sind sie das Schönste und Beste, was man einem Menschen, nicht nur einem sehr kleinen auf den Weg mitgeben kann. Was man sich für sich selbst wünschen und vornehmen kann.
Wachsen und gedeihen ist eine Aufgabe, aber auch wieder keine, weil ich dann an die Sätze denken musste, die mir mal ein kurz vor der Pension stehender ehemaliger Kollege entgegen warf, als ich jung, neu und voller Aktionismus, mit allerhand Plänen, Timetabeln und Aufgabenlisten an ihn herantrat: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“.
Loslassen gehört eben auch zu der Gleichung. Vergesse ich manchmal. Wie so vieles. Aber drei Wort kann ich mir merken: Wachsen und gedeihen.
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Unser Trauspruch hieß:
„Wo Liebe wächst, gedeiht Leben.“
Das passt wundervoll zu deinen drei Worten…
Ich mag sie auch sehr!
Und der Spruch deines Chefs ist so etwas von wahr.
Genauso wie die Tatsache des Loslassen…
Wachsen und Gedeihen – daran übe ich mich jeden Tag 😉
Herzliche Grüße
Julia
diese drei worte gefallen mir sehr, so wahr. werde ich mitnehmen. k
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Was für ein wunderschöner Gedanke! „Wachse und gedeihe“ – diese drei Worte tragen tatsächlich eine solche Tiefe in sich, dass sie jede lange Predigt mühelos übertreffen. Besonders berührt mich der Aspekt des Loslassens, den du ansprichst. Ich ertappe mich auch oft dabei, wie ich an den Dingen ziehe und damit genau das verhindere, was ich erreichen will. Dein ehemaliger Kollege hatte wirklich weise Worte gefunden. Mittlerweile sehe ich das Leben ein bisschen
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Was für ein wunderbarer Beitrag! „Wachse und gedeihe“ – diese drei Worte haben tatsächlich eine Tiefe, die einen oft erst im richtigen Moment wirklich berührt. Besonders der Gedanke ans Loslassen spricht mich an. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei, wie ich an Dingen ziehe, statt ihnen Zeit zu geben. Dein ehemaliger Kollege hatte so
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Was für ein berührender Beitrag! „Wachse und gedeihe“ – diese drei Worte haben tatsächlich eine ganz eigene Kraft, gerade weil sie so schlicht sind und doch so viel Raum lassen. Besonders der Gedanke ans Loslassen spricht mich sehr an. Dieses Bild vom Gras, das nicht schneller
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Der Satz „Wachse und gedeihe“ wird hier als das eigentliche Zentrum des Gottesdienstes beschrieben, berührender als Lobgesänge, Fürbitten oder die Predigt. Besonders nachvollziehbar ist der ehrliche Zwiespalt, aus Verpflichtung und Freundschaft dabei zu sein und trotzdem gerührt zu werden. Die Erinnerung an den Kollegen mit dem Bild vom Gras, das nicht schneller wächst, wenn man daran zieht, macht deutlich, dass Wachsen auch Loslassen bedeutet. Drei Worte, die sich merken lassen, ohne dass daraus gleich eine Aufgabenliste werden muss.
Der Satz „Wachse und gedeihe“ wirkt in diesem Text weniger wie ein frommer Wunsch als wie eine leise Erinnerung daran, dass Entwicklung nicht erzwungen werden kann. Besonders der Verweis auf den Kollegen mit „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“ macht deutlich, wie schwer Loslassen und Vertrauen im Alltag oft fallen. Dass die Autorin gerade in einem Gottesdienst, zu dem sie eher aus Verpflichtung gegangen ist, so berührt wird, gibt dem Text eine ehrliche, unaufgeregte Spannung.
Der Satz „Wachse und gedeihe“ wirkt in diesem Text weniger wie ein frommer Wunsch als wie eine leise Aufgabe, die man nicht erzwingen kann. Besonders der Rückgriff auf „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht“ macht deutlich, wie sehr Loslassen und Wachsen zusammengehören. Ich mag, wie der Text den Gottesdienstbesuch aus Pflichtgefühl nicht auflöst, sondern gerade darin die Berührung findet. Drei Worte, die bleiben – das ist stark beobachtet.
Was für ein berührender Beitrag! „Wachse und gedeihe“ – diese drei Worte haben etwas so Stilles und zugleich Kraftvolles, dass sie tatsächlich jede Predigt übertreffen können. Besonders der Satz des ehemaligen Kollegen bleibt hängen: „Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Das ist eine Erinnerung, die ich gut gebrauchen kann, gerade in Zeiten, in denen alles schnell gehen soll. Ich schreibe solche Gedanken gern auf, um sie nicht zu vergessen – manchmal verschönere ich sie auch mit ein paar besonderen Schriftarten, etwa über letrasdiferentestools, damit sie im Alltag wieder auftauchen. Danke für diesen ehrlichen, leisen Impuls, der eher wie ein Geschenk wirkt als wie eine Aufgabe.
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