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Tiefenentspannte Croissantliebe

Der Weg zum Croissant. Viel ausprobiert, aber bei diesem hängengeblieben. Den Respekt vor dem sensiblen Blätterteig beiseite gelegt und  gemerkt, dass es machbar ist. Auch das. Wie so vieles im Leben.
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Croissants
aus: Gutes Brot selber backen von Emmanuel Hadjiandreou
(ja, das Buch ist so toll wie der Name des Autors)

* 250 Gramm Weizenmehl Typ 550
* 1 1/2 Teelöffel Zucker
* 1 Teelöffel Salz
* 10 Gramm frische Hefe
* 125 ml warmes Wasser
* 150 Gramm weiche Butter
* 1 Ei

Mehl, Zucker und Salz vermischen. In einer anderen Schüssel die Hefe mit dem warmen Wasser verrühren, bis sie sich ganz aufgelöst hat. Zur Mehlmischung geben und zu einem Teig verarbeiten. Abgedeckt für zehn Minuten ruhen lassen.

Anschließend kneten. In der Croissant-Technik. Den Teig in der Schüssel an einer Seite hochziehen und dann wieder auf die Mitte des Teigballens drücken. Die Schüssel drehen und das Ganze wiederholen. Acht Mal. Bei jedem Mal wird der Teig ein wenig fester.
Den Teig wieder abdecken und zehn Minuten ruhen lassen.

Die Croissant-Technik nochmals anwenden. Danach wieder für zehn Minuten abgedeckt ruhen lassen. Und danach nochmal. Also drei Mal acht Mal Teig kneten und dazwischen immer zehn Minuten ruhen. Selbst, der Teig oder beides.

Dann den Teig abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank geben.
Am nächsten Tag den Teig auf einer Arbeitsfläche so in die Länge ziehen, dass ein Quadrat entsteht. Die weiche Butte so zurechtschneiden, dass damit die Teigplatte fast bedeckt werden kann. Die äußeren Ränder einschlagen und falten wie ein Briefkuvert, so dass die Butter verschwindet. Den Teig ausrollen.

Dann das obere Drittel der Teigplatte zur Mitte einklappen. Das untere darüberlegen. Ein Päckchen aus drei gleichmäßigen Lagen entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und für zwanzig Minuten in den Kühlschrank legen.

Ausrollen und wieder falten. Wieder für zwanzig Minuten in den Kühlschrank.
Dann ausrollen und wieder falten. Also insgesamt drei Mal und dazwischen immer ruhen.
Dann für vierzig Minuten eingepackt in den Kühlschrank.

Ausrollen. In Dreiecke schneiden. Aufwickeln, mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und bei 220 Grad in den Ofen für 15 – 20 Minuten. Ein kleines Schälchen Wasser dazu. Die Butter wird verlaufen, aber beim Abkühlen wieder aufgesogen.
Die Croissants werden knusprig sein.
Und Du ganz entspannt.
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3 Kommentare

  1. mmh, das Rezept macht Appetit und weckt meine Frankreichliebe! So wunderschön gerollt und sicher sogleich vernascht! 😉 Das Buch werde ich mir merken! Merci und dir noch einen schönen Abend! liebe Grüße, Theresa

  2. Pingback: Oster-Brunch | Lolle Pampolle

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