18. November

Begleitmusik

Once war einer der Filme, von dem ich zuerst die Musik kannte. Die hatte es mir angetan. Die Bilder folgten. Als ich dann noch die Geschichte hörte, wie er zustande kam, nämlich gegen alle Widerstände, das Resultat einer Liebe und großer Träume – da war ich hingerissen.

Im zweiten Anlauf war es umgekehrt. Ich hatte von dem Film gehört. Und fand es konsequent, auch vom zu erzählen. Wie die Liebe sich auflöst, der Erfolg zuviel wird. The Swell Season berichtet von der Zeit danach, dem Ruhm, aber auch dem Zerbrechen daran. So schonunglos offen, das es weh tut. Aber das tut Ehrlichkeit nun einmal. Die Bilder poetisch und schmerzhaft. Mit der Kamera direkt auf den Beziehungsstreit.

Damit die Bilder anhalten, habe ich mir die Musik dazu gekauft. Sie läuft gerade in Dauerschleife. Ich kann mich nicht satt hören an dieser Stimme, die wie dafür gemacht ist, über den Schmerz zu singen, den die Liebe einem manches Mal zufügt. Nie war Leiden schöner.
Und Worte treffender.
„you won´t disappoint me, i can do this myself.“

Musik und Bilder, die mich begleiten.

2 Responses

  1. tina sagt:

    oh ja. und rate mal, wer im maerz bis ans andere ende der welt nach neuseeland kommt, und wer dafuer karten hat…

  2. stepanini sagt:

    Oh, wie bin ich neidisch. Weil live, live muss er so toll sein. Das mag ich ja an der CD. Dass er zu den Liedern immer etwas erzählt, warum er sie geschrieben hat, was sie ihm bedeuten. Und hach, der Herzschmerz in live..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Hit enter to search or ESC to close