22. Februar

aufgelistet: Listen

011“I just had eighteen straight scotches. I think that’s the record.”
So endete Dylan Thomas am 9. November 1953. Das brachte mich auf die Idee zu „aufgelistet„. Denn Listen schreiben gehört zu den befriedigendsten Dingen, die ich mir so vorstellen kann.

Aufgelistet: meine Lieblingslisten.

– was ich noch aus dem Supermarkt brauche
– was ich alles im Leben noch machen möchte
– welche Bücher ich alle noch lesen will
was ich heute schon erledigt habe
– was ich alles morgen machen werde + gestern machen wollte und deshalb übertrage
– welche Länder ich unbedingt noch bereisen möchte
– welche Rezepte, ich noch ausprobieren muss
– welche Konzerte und Künstler ich live erleben will
– welche Wohn- und Umstellungsaktionen ich noch plane

Aufgelistet: Listen, die ich mal lieber führen sollte.

– was ich diesen Monat/heute ausgegeben habe
– welche Bücher ich mir ausgeliehen und noch nicht zurückgegeben habe
– wann der letzte Zahnartztermin war und diese Monatsgeschichte
– wie viele perfekte blaue Chinos schon im Schrank sind. Für den Fall der Fälle, dass ich überlege, mir die achte zu kaufen.
– alle Passwörter und Benutzernamen, die ich mal irgendwo angegeben habe

2 Responses

  1. Gabs sagt:

    hihi – das sind ne Menge Listen. Ich hab höchstens ne Einkaufs- und ne ToDo-Liste 🙂
    Happy Freutag
    Gabs

  2. Frau Krähe sagt:

    Ja, ja, die Listen…
    Auf der Liste gelandet, ist schon halb geschehen.
    Manchmal die Rettung für ein Vorhaben/Buch/Land/…, damit es erledigt/gelesen/bereist/… wird, manchmal aber auch das genaue Gegenteil. Listen wiegen mich oft in „falscher Sicherheit“.
    listige Grüsse
    m.

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