10. August

mehrmals

103In der schönsten Stunde, der blauen Stunde auf dem Balkon sitzen und den schönste Sommerabendhimmel vorbeiziehen sehen und die Sonntagszeitung durchblättern und an einem Text hängenbleiben, den ich zwei Mal lese, weil er so nachgeht und anrührt. Das Portrait eines Nachkriegskindes.

„Es gibt sie, die Lust, das Leben zu verpassen.
Keinen Appetit auf  Erfahrungen, keinen Lebenshunger, weil nichts einen in euphorische Höhen trägt, aber auch nichts in tiefe Melancholie fallen lässt.“

aus: Es geht ihr doch gut. Von Nicole Quint in der FAZ

Und ein Lied, dass ich heute nicht zwei Mal, sondern mindestens fünf Mal gehört habe, weil es zum langsamen, faulen Sonntag passt und zu lauen Sommerabenden und genau richtig ist zum Fallenlassen in tiefschönster Melancholie.

Gutes immer mehrmals.

3 Responses

  1. sarah sagt:

    liebe stephanie, bevor die nacht mich umarmt, noch ein kurzer blick bei dir rein.wie so oft. und siehe da, beim allerersten blick auf diese foto musste ich sofort an die bilder von quint buchholz denken. wunderschön. hab dank. mal wieder. für das. alles. hier. es erfüllt und bewegt.
    gute nacht!
    sarah

  2. gardaseepur sagt:

    fast wie über den Dächern von Paris…….

  3. stepanini sagt:

    Liebe Sarah, das tut so gut zu hören. Und Quint Buchholz, der hat sie, die schönen Traumbilder.

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