aufgelistet: Für die Tage dazwischen und die rauhen Nächte

Für die Tage dazwischen. Für die Tage auf der Couch. Für die Tage der vollen Bäuche. Für die der schönen Trägheit. Für die Tage im Jahr, die im Kalender so leer sind wie sonst niemals mehr. Für die Tage, in denen man feststellt, wie viel sich verändert und wie viel gleichgeblieben ist. Für die Tage, an denen man zurückblickt und nach vorne schaut. Für die Tage zwischen alt und neu.

Und für die Nächte. Die Rauhnächte. Die Nächte zum Aufräumen, Loslassen, neu beginnen.

Einiges das dabei helfen kann sie gut zu verbringen:

  • No one knows me like the piano in my mothers´room Was ein Lied. Was ein Text. Den jeder, der ein Instrument spielt versteht. Ich spiele nicht gerne vor anderen. Habe ich noch nie. Es ist kein Schutzschild da. Beim Spielen lässt sich so wenig verbergen, löst sich so viel. Es gibt nichts Intimeres. Und jetzt ein Lied, dass das beschreibt.
  • A cup of Jo war einer der ersten Blogs, die ich gelesen habe. Und ist einer, den ich immer noch gerne und regelmäßig lese. Joanna Goddard schafft es sehr offen aus ihrem Leben zu erzählen ohne zu weit zu gehen und Fremdschämen zu erzeugen. Sie gibt mir dieses Freundinnen-Gefühl ohne sie zu kennen. Und: Sie hat die besten Link-Listen. Die allerbesten. Dieser Artikel lässt sich mich noch mehr mögen. Alleine schon wegen diesem Satz:

    “I realize over and over again that everyone goes through the same stuff.”

    So wahr.

  • Nicht zu viel, nicht zu wenig denken. 5 Minuten 30 um übers Nachdenken nachzudenken.
  • Die Beiträge aus der “Modern Love” Serie der New York Times tun weh, berühren, sind so treffend und anders. Dieser, dieser oder dieser besonders.
  • Soll ich oder soll ich nicht? Nachdenken übers Entscheiden
  • Bitte lieb mich. Ich mag dieses Lied von Johannes aus seinem neuen Album, das gerade herausgekommen ist. Ich kenne ihn schon so lange, deshalb bin ich voreingenommen. Er war und ist ein Vorbild für mich im Kämpfen um seinen Traum Musik zu machen, im Dranbleiben gegen alle Widerstände.
    Außerdem verdanke ich ihm eines meiner liebsten Lieder. Es hilft immer und zuverlässig an schlechten Tagen. “Ich schon wieder auf einem guten Weg”.
  • Verletzlichkeit hat mich schon immer beschäftigt. Die eigene, wie schwer es ist zu verbergen, wie lohnend sie zu zeigen. Auf mein Arbeitsleben, auf Marketing und Plattformen hätte ich das Thema nie bezogen. Ein Vortrag von Sérgio Brodsky hat das geändert. Warum wir Schwäche zeigen sollten , was es mit Marken und Ruf zu tun hat sind zwei Artikel, die den Gedanken ein wenig näher bringen.
  • Hygge ist gerade schwer im Trend. Ein Grund zu hinterfragen und nachzudenken warum dem so ist und was dahinter steckt. Ein guter Artikel.
  • Ich mag das Label Matrosenhunde sehr. Dieser Kalender hat es mir angetan: “Das ist hier mein schönes neues Leben!” Genau so.
  • Mit dem Tagebuch hat es noch nie so richtig geklappt. Neues Jahr, neues Glück. Vielleicht glückt es mit der 6 Minuten Variante. Am Abend überlegen, was gut war, wofür ich dankbar bin. Das macht glücklich. Weil auf der guten Seite immer etwas zu finden ist und meist mehr als ursprünglich gedacht.
  • Mein Morgenritual: Instagram nach Neuem von Doro Ottermann durchsuchen. Großartig. “Erleb mal was” ist ihr nicht mehr ganz so neues Buch und auf meiner Wunschliste.
  • Bon Appetitte ist meine Nachschlagseite, wenn ich neue Ideen zum Kochen brauche. Die besten Rezepte des Jahres liefern mir jetzt eine lange Liste zum Nachmachen. Salzkaramell steht nicht drauf. Muss aber trotzdem sein. In der Variante von hier.
  • Zur Ruhe kommen. Slow Life ist eine Reihe, aus der ich erst einige Folge gesehen habe, aber bereits für gut befunden. Sie ist nicht technophob, sondern auf einer gute Art und Weise hinterfragend, was wir mit Technologie machen und sie mit uns.
  • It takes a lot to know a man” von Damien Rice. So eine gute Version. Was mich denken lässt an dieses Lied, das er Leonard Cohen gewidmet hat. Er spielte bei dessen Tour in London als Vorband und stellte fest, dass seine Mutter, seine Schwester, seine Frau – alle Frauen wie gebannt von Cohen war und stellte sich vor, wie sie nach Hause gehen zu ihren Männern und feststellen, dass sie nie wie Leonard Cohen waren und sein werden.
  • Ich kannte die Arbeiten von Tehching Hsieh bisher nicht. Bin aber neugierig. Marina Abramovic hat ihn als Meister bezeichnet. Und sie ist eine Künstlerin, die mich sehr berührt. Was mich dazu bringt mir nochmals diesen Moment anzusehen und ihren Rat an junge Menschen und diesen TED-Vortrag über Verletzlichkeit, Vertrauen und Bindung.
  • Ein Video über das Sonntag-Abend-Gefühl, dass sich für manche vielleicht nach den Weihnachtsferien einstellt. Aber noch bleibt Zeit darüber nachzudenken was es ist und warum es da ist.
  • Patchwork-Arbeit. Eine neue Seite über eine andere Art zu arbeiten. Als Patchworkerin muss ich das unterstützen. So gut. So wichtig über andere Formen neben dem 9-5 zu sprechen. Gerade jetzt.
  • Luhmann hatte Geburtstag. Und der war ein Großer. Luhmann verstehen, lässt mich so vieles besser verstehen. Ein Artikel über ihn, der seine Gedankengebäude erklärt.
    Noam Chomsky ist ein anderer Denker, den ich sehr schätze und der Licht ins Unverständliche bringt. Hier nachzulesen, was er Millenials zu sagen hat.
  • Bitte schaut Ester Perel! Eine Paarpsychologin aus New York mit französischen Wurzeln. Großartig.
  • Führen. Ich lerne jeden Tag dazu, aber meine Vorstellung davon, was gute ist und dass sie sich gewandelt hat, greift dieser Artikel auf.

Genug gelistet.

 

1 Comment
  1. Bianca

    31. Dezember 10:13

    Liebe Stephanie, ein ganz wunderbarer Beitrag – danke für die vielen Inspirationen! Viele liebe Grüße aus Hamburg, Bianca

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