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aufgelistet: da will ich hin

Ein paar Tage am Meer gewesen. Nicht am gefälligen, angenehmen, sondern am rauhen.Den Strand auf und wieder abspaziert, Krabben gegessen und Butterfisch, Flensburger dazu, nochmals ans Wasser gegangen, einfach weil man es kann und die Luft so anders ist, so kalt und klar. Vom Wind alle Gedanken wegpusten lassen, den Rest den Wellen überlassen. Wieder hier und das Haus kaum verlassen, eingeigelt und der Januar ist so ein drinnen-Monat, dass schon etwas Besonderes geboten werden muss, um einen vor die Tür zu locken. Aber das wird es. Nicht nur im ersten Monat von 2015, sondern ganzjährig steht einiges an, auf…

aufgelistet: Aufgesammeltes

Lesen, nur noch eine Seite, eine Seite noch. Spazieren gehen, völlig zielllos durch die Straßen schlendern. Faul sein. Exzessiv faul sein. Dem Schnee beim Fallen zusehen. Zurückkehren. Pläne schmieden, träumen, sortieren, aufräumen. Und dabei einiges gefunden, das sich angesammelt hat. Versatzstücke. Zu schade, würden sie nur in meiner Schublade schlummern. Nicht alles wird durchs Teilen besser. Dieses hier schon. Das ist kein politischer Ort. Soll er auch nicht sein. Dafür gibt es andere. Aber diesen Text mochte ich. Weil er differenziert betrachtet, statt einfach zu diffamieren und eine mögliche Antwort ist auf das, was mir Angst macht. Ich muss einfach überhaupt…

Auf die Merkliste für immer

Es gibt viele schöne Sätze in Okka´s Buch. Aber diese haben es mir besonders angetan. Keine Sätze streng genommen, sondern drei Punkte. Sie stammen aus einer Liste mit Dingen, die sie ihrem Kind irgendwann einmal zeigen möchte und diese drei sind so sehr meine. Ich habe sie auch auf meiner Merkliste für immer. Über all den Kleinigkeiten, möchte ich die großen nicht vergessen. Wie grandios Faulheit ist. Und wie grandios es ist, sich anzustrengen. Für das Eigene. Für das, was einem wichtig ist. Egal, wie weit man damit kommt. Dass es nicht darauf ankommt, ob man ein Angsthase ist. Nur auf den Versuch,…

aufgelistet: für den Oktober

Wie ich den Oktober herbeigesehnt habe. Weil ich diesen Monat so mag. Es ist noch warm, so schön satt-warm, aber auch nicht so warm, dass ich raus müsste und es maximal auskosten. Es klingt so langsam aus. Ich bin auf Rückzug gestimmt. Das Größte ist geschafft, Zwischenetappe erreicht und jetzt ist Zeit, um drinnen zu bleiben. Es gibt so viel zu tun dort. Selbstgemachte Pommes sind zu perfektionieren beispielsweise. In der Wohnung kann ich noch das tun, was draußen langsam grenzwertig wird: Schuhe ohne Strümpfe tragen. Und mich endlich wieder in Büchern eingraben, vom Stapel mal das eine und dann das…

aufgelistet: nichts Besonderes

Nichts Besonderes. Mal wieder im Lenbachhaus gewesen. Ein wenig Beuys gesehen und allerhand Buntes. Gedacht, dass ich das doch öfters machen muss. Nichts Besonderes. Nicht besonders, aber irgendwie doch:  guter Rat. Der mit der Sonnencreme. ein Artikel über die Literaturkritik. Hatte ich in etwa auch so gesagt und gemeint. Ich komme nicht dazu, aber wenn ich käme, würde ich Pfirsichlimonade machen was für die einen Schminkvideos sind, sind für mich Kochvideos. Green Kitchen ist mein liebster Kanal sehr lustig zu sehen, wie der Lauf der Zeit doch die Sicht auf die Dinge ändert mochte ich irgendwie das Lied und dieses sowieso…

aufgelistet: aufgesammelt

Was sich so angesammelt hat, was ich so aufsammle, was ich aufgegabelt habe am Wegrand. Dem virtuellen in diesem Fall. Damit ich es nicht vergesse, damit mehr es erfahren, damit es mal einer gesagt hat. Einer muss es ja tun. die andere Perspektive. Die eigene Wohnung aus den Augen des Kindes hat etwas derartig Rührendes, weil doch wirklich jede Bodendiele wie gemacht für Stau ist und die Funktion von Telefonen niemals klarer auf den Punkt gebracht werden könnte. Und dann wäre da noch, das was eine Amerikanerin über die Kindererziehung in Deutschland sagt und ich lese von freundlichen Hebammen, die wie…

aufgelistet: über Arbeiten und Tun

Es gibt viel zu tun. Zu lesen, zu recherchieren, zu verstehen, zu analysieren, Zusammenhänge zu erkennen und wenn dann auf einmal Sinn macht, was vorher keinen gemacht hat, dann ist das eines der großartigsten Gefühle, die es gibt. ein Satz von Maya Angelou, der mich getroffen hat in seiner Schlichtheit und Wahrheit. eine Seite, über Menschen, die das, was sie machen, gerne machen. Geschichten über Moderatoren, Fußpfleger oder den Schriftsteller Sasa Stanisic. Habe mich festgelesen in den Interviews, weil nur die von Work-Life-Balance reden, die das Glück nicht kennen, das im Tun liegen kann. beeindruckend, aber auch ein wenig Angst machend, wenn…

aufgelistet: schöne Fundstücke

"Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet."  Da hat This is Jane Wayne wirklich Recht. Was ich kürzlich so gefunden habe. Kunst erleben: Die Pasta-Sauna findet in München noch zwei Mal statt. Alles, was Marije Vogelzang sonst noch so macht, ist übrigens auch spannend. Oder in Frankfurt. Ganz anders. Aber auch so spannend. das neue heimatzine ist da. Über Geheimnisse. Und am Samstag ist Release. Und dieses Magazin ist großartig, die Macher auch, überhaupt alles. Mit Liebe gemacht und Sorgfalt, großem Talent und dieser Kraft, die diejenigen haben, die eben einfach mal machen. Und sogar…

aufgelistet: Überragendes

Kirschblüten. Ansehen und einem ist klar, warum diesen Bäumen ein ganzes Fest gewidmet ist. Über die Kirschblüte: "Ohne Früchte zu tragen, lebt die japanische Kirsche gewissermaßen einzig für das wenige Tage im Jahr andauernde Erblühen in dann überragender Schönheit." Überragend schön, tieftraurig, nachdenklich stimmend, amüsant - von allem etwas dabei. dieses Video mit Martin Walser geht nicht spurlos an einem vorbei. auch wenn jetzt Frühling ist: Ich will einen Tannenbaum diese Bilder sehen und von Tokyo träumen Französinnen. Man muss sich einfach in sie verlieben. Es geht nicht anders. Wer das nicht versteht, muss sich nur sie anschauen. sich ansehen, wie sich eine…

aufgelistet: lustig, nachdenklich, grantelig

Manchmal kommt es wie ein riesengroßer Wasserschwall. Das Glück. Endlich der Wunschjob, die Hochzeit, die lang ersehnte Traumwohnung. Und dann gibt es das Glück, das wie eine warme Dusche ist. Lauter kleine Tröpfchen. Nichts Besonderes. Kleine Glücksmomente, die zusammen aber so groß sind, dass sich zeitweise eine Dauerseeligkeit einstellt, die sich wie die schöne Trägheit nach einem langen heißen Bad über einen legt. Allerhand für ein Wechselbad der Gefühle: * von der Couch aus fremde Wohnungen bestaunen. Wie diese. * mich jeden Abend daran erinnern, wie gut ich es habe. * das Kaffeehausgefühl auch zu Hause. Oder zumindest die Geräuschkulisse.…

aufgelistet: Willkürliches

Die schönsten Momente. Willkürliches. Kleinigkeiten. Zufälliges. Ohne System, Kompass und Karte durch die Straßen Berlins laufen, mich treiben lassen und alles festhalten, einfangen, was mir gefällt, was ich lustig, interessant, amüsant, schön finde. Was mich glücklich macht. Willkürliche Zufallsfunde, fette Beute und kleine Fänge aus dem Netz machen ebenso froh. Baummenschen. Menschenbäume. Egal. Der gute alte Benjamini erstrahlt in völlig neuem Glanz. ein Interview. Eines, das die Augen feucht und das Herz weich werden lässt. sonst immer diesem Duft treu, aber schwer angetan von all that matters. "Unaufdringliche Feinheit". Ich bin dabei. wintermusikalisch zugedeckt werden. matter Nagellack diese wunderschöne Installation in München nur noch…

aufgelistet: kleine Glücklichmacher

Langsame Tage. Alle Energie sammeln, um vor die Tür zu gehen und es dann doch nicht tun. Obwohl im Hauseingang die schönen Bodenfliesen auf mich warten. Aber warum auch, wenn noch der beste Käse im Kühlschrank schlummert und es drinnen gerade so gemütlich ist? Kleine Glücklichmacher für drinnen, bevor es nach draußen geht. * kleine Kleiderbügel aus Büroklammern machen. Man weiß nie, wofür man das noch gut gebrauchen kann. * Berlin-Tipps und Grüße aus Berlin * Schoko-Pops selbst machen * sich fragen, ob man zu oft Nein gesagt hat? * mein neuer Lieblingstumblr. Der von Katharina Krug * dieses Lied und der…

aufgelistet: was glücklich und nachdenklich macht

Glücklich und nachdenklich. So nah zusammen. der neue Kühlschrank der Übergangs-Bücherstapel, der jetzt so länger bleibt und Wochenendeinkäufe vom Markt die Worte aus der Luftspringerin. ein Vater fotografiert seinen autistischen Sohn. Und etwas passiert. Mit ihm, mit seinem Sohn und mit mir beim Betrachten der Bilder. ein Fotoprojekt, das über das Teilen funktioniert. (via Julia) eine, die Brot teilt, hinreissend fotografiert wurde und auch noch toll wohnt tolles Label,  Macher, Mut: immer wieder zu sehen, dass es geht und noch eine Wohnung: Die einer schwedischen Wahlberlinerin, die die schönsten Hauptstadtspaziergänge macht. neue Lieblingsmusik: Nathaniel Rateliff. ein unabhängiges Magazin, empfohlen vom Mädchen…

aufgelistet: Schönes

Eiscreme an sich ist schon eine große Sache und kaum zu überbieten. Außer durch das Essen von Eiscreme im Bett. Da ist so etwas Verbotenes dabei, weil im Kopf immer noch das Essen-gehört-an-den-Tisch regiert und die weiche, warme Bettdecke im Widerspruch zum Eis, das nach Sommer, Strand oder Parkbank ruft, steht. Vielleicht deshalb so schön. Außerdem nur schön oder manchmal auch nachdenklich machend, was wiederum sehr schön ist: * Poster selbst machen. Immer gut. * eine Ausstellung mit Independent-Magazinen * Macher. Macher sind das größte. Weil sie nicht reden, sondern einfach tun. * diese Haare, diese Frau. Wie schön. *…

aufgelistet: meine Herbstvorfreude

Der Sommer ist toll. Grandios. Draußen zu sein, die langen Nächte, die vielen Sommerkleider. Keine Frage. Aber als in den letzten Tagen die ersten Herbstblätter zu sehen waren, es gestern durchregnete, da wusste ich, dass es jetzt auch gut ist. Ich freue mich auf den Herbst. Weil der wieder so viele erste Male mit sich bringt. *Zimtschnecken. Die kann man theoretisch auch im Sommer backen. Aber nur, wenn es ungemütlich kalt ist entfalten ofenwarme Zimtschnecken ihre volle Wirkung. * Das erste Mal wieder so eine richtige Suppe. Kürbis oder Karotte. * Heiße Schokolade. Mit Sahne. Und Marshmallows. Ach was, mit…