18. Juli moegen

Montagsmögen

Jeden Montag und manchmal auch dienstags: Zwei, die ich mag. Es ist immer, was Du daraus machst. „Things are what you make of them.“ Ich mag die 8 Ratschläge von Adam J. Kurtz.  Ach, eigentlich alle. Ich mag dieses Kissen. Ich mag dieses ganze Album. Die sinnlichste, sommerlichste Musik, die ich mir vorstellen kann. Ich mag ziemlich…

16. Juli lesen

Vom Beginn des Sommers

Amerikanische Universitäten geben eine Sommerbuchempfehlung. Die Idee dahinter ist die, dass die Studenten gleich zu Beginn des neuen Semesters über etwas Gemeinsames unterhalten können. Ich habe mein eigenes Sommerbuch. Nicht, um mich mit jemandem darüber zu unterhalten, wobei das auch immer nett ist. Aber ich habe immer ein Buch, das für mich den Sommer einläutet….

10. Juli moegen

Montagsmögen

Fast jeden Montag: Zwei, die ich mag. In Momenten des Zweifelns erinnere ich mich an die eine Sache, in der ich wirklich und unwiderruflich unschlagbar bin. Ich bin zäh. Ich habe Ausdauer. Wieder und Wieder. Das mag ich. Ich mag dieses Geschirr vom kleinen Label motelamio so sehr. Wunderschöne Sachen. Ich mag dieses Lied. (Beginnt…

9. Juli denken

Ausbruch

Über die Wut: Der Psychoanalytiker Arno Gruen formulierte einmal die These, dass für menschliche Ohren Babygeschrei so schwer auzuhalten sei, weil wir diese Ungeheuerlichkeit, dass ein kleines Wesen sein Unwohlsein und Nicht-Gefallen an dieser Existenz und Welt einfach so frei herausbrüllt nicht ertragen. Es ist das schlichte Ungehaltenensein, das im so großen Gegensatz steht zu…

26. Juni moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Fragen, immer fragen. Hinterfragen. Das Fragebuch von Max Frisch liegt mir schon lange am Herzen. Fragen an mich selbst und an das Leben habe ich kürzlich entdeckt. Und gestern erst diese sieben Fragen von André Heller. Kommen in die Küche. Mag ich. Ich mag diese rote Regenjacke. Meine Antwort auf Regenwetter. Ich mag…

23. Juni denken

Machen wir was. Besuch mich

Früher hingen wir rum. Oder ab. Ich weiß nicht mehr, was damals genau der Jugendjargon war. Wir trafen uns am Nachmittag. Was hätte man auch sonst machen sollen auf dem Land? Micha, Ami und David. Manches Mal kamen noch andere dazu. Meist aber waren wir  zu viert. Es wurde ausgemacht, wo wir uns trafen. Meist…

20. Juni moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Schönheit. Und diese besonders. Ich mag schöne Form. Wie in diesem Bild. Und ich mag dieses wunderschöne, klare Lied. Pull it away. Kommt schön, formvollendet und klar in diese Woche.

18. Juni denken

was zurückbleibt

In der U-Bahn erzählt eine ältere Frau ihrer Bekannten, dass der Arzt zur Magenspiegelung geraten hat. Das hätte sie spannend gefunden. Das sei doch auch eine Gelegenheit. Biologie sei immer ihr Lieblingsfach gewesen und mal so ins eigene Innere sehen zu können und zugucken, was da drin so vor sich geht – wer könne das…

13. Juni auflisten

auflisten: Von ganz weit oben

Ich war ganz weit oben. Von da aus sieht so vieles ganz anders aus. Wieder unten habe ich gesammelt. Allerhand. Auf dass es den Blick weit macht, den Kopf frei, das Herz weit und leicht. Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen,“ ist einer meiner Lebenssätze….

12. Juni moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Ich kann das erklären. „Darling, you are different„. Genauso ist es. Erst spontan weggefahren, dann spontan länger geblieben, dann das Design umgestellt, nur um festzustellen, dass es vorher doch besser war. Es anders zu machen ist immer ein Versuch wert. Und das mag ich. Ich mag diese Tunika. Mehr…

2. Juni denken

Gradmesser

Die Geschichten anderer, meine eigene und kurz der Wunsch nach einer dickeren Haut, die mich abschirmt, so dass nicht alles so tief geht, eindringt und sich breit macht in mir. Aber dann wieder das Wissen, dass das nun mal der Kern von Mitfühlen ist, dass es weh tun muss, wenn es echt ist, dass nur…

29. Mai denken

Darum

„Warum machst Du das?“ Ich weiß es nicht. Es macht mir Spaß. Weil es gut tut, Dinge nur um des Machens willens zu tun. Ohne zu fragen, was direkt dabei herauskommt, wie es verwertbar ist. Das macht man schon Montag bis Freitag. Weil es ein schönes Gefühl ist, eine Vorstellung im Kopf zu haben und sie…

29. Mai moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Werden, sein und irgendwas dazwischen. Die Ruhe und Gewissheit, dass es gut ist. Nicht immer da, aber gerade schon und das mag ich sehr. Diese Töpfeleiter mag ich ebenfalls für den Balkon oder die Küche. Ich weiß es noch nicht. Der Natur beim Wachsen zuzusehen ist nie verkehrt. Ich…

28. Mai denken

Erkannt

„Sich selbst zu kennen heißt, selbst zu sein, heißt, Herr seiner selbst zu sein, sich von den anderen zu unterscheiden, aus dem Chaos auszuscheren, ein ordnendes Element zu sein, aber eins der eigenen Ordnung und der eignen einem Ideal verantwortlichen Disziplin. Und das kann niemand erreichen,  der nicht die anderen kennt, ihre Geschichte, die Folgen…

21. Mai denken

The answer is love

Arno Gruen beginnt eines seiner Bücher mit dem unglaublichen Satz: „Die menschliche Entwicklung bietet zwei Möglichkeiten, die der Liebe und die der Macht.“ Eigentlich müsste man nicht mehr weiterlesen. Alles Wesentliche bis zum Rest des Lebens ist gesagt. Ich habe die ganze Woche über ein Lied gehört. Entdeckt habe ich es bei Juli. Entstanden ist es,…

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