Autor: stepanini

9. Mai denken

nichts verstanden

Meine App sagt, dass ich dieses Lied schon 37 Mal gehört habe. Das kommt mir persönlich ein wenig viel vor. Aber dann wieder auch nicht. 37 Mal nur zuhören. Das vergisst man doch so oft. Wie gut es tut, nichts zu verstehen. Wie gut es tut, nichts verstehen zu müssen. Wie viel man dann verstanden…

7. Mai moegen

Montagsmögen

Montags: Zwei, die ich mag. Diesen Satz von John Lennon. Dieses Streifenkleid oder dieses und diese Sandalen dazu sehr. Dieses Cover. Schon so oft gehört. Wie gut. Wie gut zu denken man kennt etwas und dann ganz neu überrascht zu werden. Ich mag gerade so viel.

1. Mai denken

Müde Wahrheit

Müde. So müde. Auf die gute Art. Die wenn man sich angestrengt hat und alles gegeben. Zu müde, um ins Bett zu gehen. Zu müde, um lange nachzudenken bevor ich etwas sage. Und doch wach genug um zu merken, dass der Satz, den ich da gerade so beiläufig habe fallen lassen, einer von den wahren…

24. März denken

Freundliche Erinnerung

„Im Gespräch nicht immer bloß sich selbst zu hören. Im Hinsehen nicht nur das Eigene zu sehen. Er begriff das als ein radikales Lieben, und das tat er verschwenderisch: lieben.“ Aus einem Nachruf, den ich schon so oft gelesen habe, der dennoch nichts, aber auch gar nichts an Wirkkraft verliert.

18. März lesen

Große Frage und leichte Gereitzheit

Ich konnte ihn vom ersten Augenblick an nicht leiden. Die Rede ist von Richard Kraft, Rhetorikprofessor aus Tübingen. Kraft ist die Hauptperson im Buch was sich schon am Titel „Kraft“ erahnen lässt. Nicht trotz, sondern wegen dieser Abneigung von Beginn an habe ich es bis zum Ende und dies auch noch sehr gerne. Das macht…

12. März moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Flip-Flops sind toll. Flip-Flops mit Bommeln dran sind grandios. Mag ich sehr. Ich mag es Sachen mit vollster Leidenschaft zu machen. Mit Liebe. Ich mag diesen Vortrag von Esther Perel und dieses Lied zum in den Morgen tanzen: Missing you.

11. März auflisten

aufgelistet: Aufbruch

Es ist warm. Und damit Gutes so nah. Das keine Socken mehr tragen zu müssen, die Vögel zu hören, aufs Segeln zu freuen, auf Pistazieneis und Picknicke, auf Hängematte und Morgenschwimmen. Bis dahin einiges aufgelistet. über Leistung nachdenken Das Wichtigste über work and life in einem Gedicht. Alles ist in einem Gedicht besser. Diese Pistazien-Joghurt-Sauce…

9. März essen

Shit happens. Mach einen Keks draus

Man solle die Welt durch Kinderaugen sehen, heißt es. Ich blicke voller Stolz auf meine Schokoladen-Espresso-Kekse. Das Kind blickt auch. Es bekommt sich nicht mehr ein vor Lachen. „Schaut aus wie Kacka.“ Ein Riesenbrüller. Ich nehme es mit Humor. Sch…(okoladen-Espresso) Kekse Kinderamusement oder für über 4-jährige einfach nur sehr schmackhaft 225 Gramm Butter 1 Tasse…

5. März moegen

Montagsmögen

Montags: Zwei, die ich mag. Da wäre der Fakt: Es ist über null Grad. Hallo Sonne! Hallo Frühling! Mag ich so sehr. Gleich die Lust endlich nicht mehr so viele Lagen übereinander anziehen zu müssen. Sondern diesen Rock mit diesem Optimist-T-Shirt. Ich mag es, es gerade keinem Recht zu machen. „Niemanden´s Herr, niemanden´s Knecht“ hat ein weiser…

22. Februar denken

Mitbringsel

Gestern hatte ich Sehnsucht. Ich habe Räucherstäbchen angezündet. Das half. Wenn ich eines früh gelernt habe, dann das Reisen um vor sich oder irgendetwas wegzulaufen nicht funktioniert. Man nimmt sich immer selbst mit. Was hingegen hervorragend funktioniert: Reisen lässt einen als Anderer zurückkommen. Das sind die Mitbringsel der besonderen Sorte. Ich war schon lange nicht…

19. Februar moegen

Montagsmögen

Montags: Zwei, die ich mag. Sich voll reingeben. Und dieses Sweatshirt. Und immer wieder: Barfuss am Klavier.

16. Februar denken

Ersehntes und Wiedergefundenes

Was sagt man, wenn man länger weg war? Vielleicht besser nichts und man macht einfach weiter. Oder man fängt mit einem Gedicht an, weil Poesie nie verkehrt ist. Vielleicht mit dem des Rechtsanwalt und Poeten Max Ehrmann. „Desiderata“ heißt es. Die ersehnten Dinge. Er hat sie als Weihnachtsgrüße und zu Beginn des neuen Jahres versendet. Ich…

20. Januar essen

Ménage a banana

Es gibt Rezept, die sind unantastbar. Diesem Marmorkuchenrezept bin ich treu. Es geht einfach nicht besser. Bei Bananenbrot hingegen nehme ich es nicht so genau. Da darf man fremdgehen und neue Varianten ausprobieren. Diese beispielsweise. Bananenbrot (aus Green Kitchen at home)   2 Eier 70 Gramm Muscovadozucker 4 Bananen 120 Milliliter Öl 100 Gramm Mandelmehl 120…

15. Januar moegen

Montagsmögen

Jeden Montag: Zwei, die ich mag. Soweit ich kann, soviel ich kann. Wissen, wann es gut ist. Dass es gut ist. Ich mag dieses Kleid, weil es doch nie nur ein Kleid ist, sondern immer auch eine Aussage. Und dieses sagt: Leicht nehmen. Keine leichte Kost, etwas älter, aber eine kluge Analyse, die mir geholfen…

14. Januar lesen

Ein Buch wie Rotweinnächte

Ich glaube, es ist die Nacht. Die Nacht und Küchentische. Die Nacht, Küchentische und Wein. Ein wenig zuviel von letzterem. Die Nacht, Küchentische, Wein und eine Handvoll Menschen, die man gerne hat. Sehr gerne. Wenn das zusammenkommt, dann könnte auch alles ganz anders sein, dann wird angesprochen, was man sich bei Tageslicht kaum aussprechen traut….

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